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Achter Theil. 175
ſchen Gebraͤuchen und Einweihungen tru-gen, und daher dieſe von ihren Nachbarnden Iſmaeliten annahmen, zumahl da ſiezuweilen unter ihrer Herrſchafft ſtunden.Denn es berichtet uns ein gewiſſer vor-nehmer Roͤmer(*) den ſeine ungemeineFroͤmmigkeit wider ſeinen Willen auf denErzbiſchoͤflichen Stuhl erhub, und der dieGebraͤuche ſeiner Zeiten wol inne hatte, dieEgypter beſchnltten erſt nach zurucke geleg-tem dreyzehendem Jahre. Dleſe Nach-richt hebet den ganzen Streit, es iſt die Be-ſchneidung Iſmaels.
Wollen wit nun dem Cello und Mars.ham noch Glauben deymeſſen, wann ſie, derunfoͤrmlichen ungewiſſen Nachricht desHerodoti zu folge, den Urſprung der Be-ſchneidung weit uͤber den Abraham hinausſezen, ob gleich GOtt ihm ſelbige, als einſolches Unterſcheidungs⸗Zeichen ſeines Ge-ſchlechts anbeſohlen hatte, das keinem eini-gen Menſchen beyfallen wuͤrde, welches al-len Voͤlkern zuwider war, und welches
noch heutiges Tages, alle diejenigen denen
es auferleget worden, kaͤnntlich machet?Sollen wir etwa dem Porphyrio, Jambliu-eho und ihres gleichen Glauben beymeſſen,wenn ſie den Unterſcheid der BeſchneidungM 2 am
Y S. Ambroſius, de Abrahamo. L. 2. c. II.
gyptii quarto decimo anne circumei-aunt mates. 5