Achter Theil. 185
3 Man koͤnnte heutiges Tages beynaheei⸗ alle Voͤlker in zwey Geſchlechte theilen, wel-)en che alle beede den G Ott Abrahams vereh-en. ren, und ſich Glaubige, das iſt, Abrahams
re Kinder nennen: Nehmlich in Chriſten undel⸗ Mahometaner. Da die Chriſten mit dem
nd Nachkoͤmmlinge Iſaacs vereiniget unddie ihm einverleibet ſind, ſo ſind ſie auch Abra-
ei⸗ hams Kinder, denn ſie ſind Erben ſeinerzu Verheiſſung/ und ſeines Glaubens, und diedie wahren Anbeter. Die Mahometanerder nennen ſich Muſelmaͤnner, das iſt Slaubi-ick ge, weil ſie entweder aus dem GeſchlechteIſ⸗ des Vaters aller Glaubigen gebohren, odernn darein aufgenommen worden ſind, und weilzes ſie ſaͤmmtlich das Zeichen ſeines Bundes
mit GOtt an ſich tragen. Aller Orten woti⸗ die Chriſten einen feſten Sitz haben, da ſi-me tzen auch Muſelmaͤnner, oder doch gleichng⸗ dabey/ und zeigen ſich allemahl ſtoͤlz, eifer-zen ſuͤchtig und fuͤrchterlich.
ſich Doch der Beſchluß der Weiſſagungſſe⸗ von Iſmael, ſaget dieſes zum Voraus.
hte„Er wird ein wilder Menſch ſeyn, heiſſet
ck⸗ u es, ſeine Hand gegen jedermanm und je-
ts„dermanns Hand gegen ihn, er wird gegen
ah⸗„allen ſeinen Bruͤdern wohnen.,
an Um dieſen Beweis zu verſtaͤrken, muͤſ-
77 ſen wir noch folgendes bemerken: Gleich-
wie die Abnahme und beharrliche Zerſtreu-ung der Israeliten, im Falle ſie zu folge ei-ö M 7 ner