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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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Achter Theil. 227

ehreten. Ein Abkoͤmmling des Iſaacschat dem ganzen menſchlichen Geſchlechteden verheiſſenen Seegen mitgebracht, unddas Wort des HEr rn iſt erfuͤlet worden.Doch, was uns die Soͤttlichkeit der Ver-heiſſung, die den Juden anvertrauet ſeynſollte, auf das kraͤfftigſte beweiſet, iſt die-

ſes, daß der Beruf des Stammes Juda

ein Ende nimmek, ſo bald die beede Bege-benheiken geſchehen, das iſt, ſobald der wah-re GOit von einem Abkoͤmmlinge dieſesStammes geprediget wlrd und ſobald ſichdie Heyden zu ihm bekehren. Juda ſollteuns die Verheiſſung uͤberliefern, der Meſ-ſias ſollte aus ihm gebohren werden, und esſollte ſeine richtige Abkunfft beweiſen.Alles dleſes iſt nunmehro geſchehen. Da-her ſind die Geſchlechtsregiſter kuͤnfftig un-noͤthig: das Verſprechen, Juda ſollte ſei-

ne eigene Einrichtung haben, gehet nicht

weiter als biß auf dieſe Zeit, daher zerfaͤlletes, ſo bald dieſe Zeit erſcheinet. Es iſt keinWolk mehr 5 5Die Ieberbleibſel der zerſtreueken juͤ-diſchen Geſchlechte, fahren in ihrem gegen-waͤrtigen Zuſtande noch immer fort, dasEvangellum zu unkerſtuͤſen. Allein ichkan von dieſem Umſtande vorſezo noch nichtreden. 8Einige woölten dieſe ganz auſſerordent-liche und unlaͤugbare Umſtaͤnde dadurchVIII, Theil, P ſwie-