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Achter Theil. 231
denlehrer abgeborget haben bis jetzo nochnicht auf das Anſehen deſſelbigen zu gruͤn-den im Stande ſind, darum, weil dieſesAnſehen noch nicht bewieſen iſt: Alleinihre Richtigkeit gruͤndet ſich auf Begeben-heiten. Bey der tummen und luͤſternenGemuͤthsbeſchaffenheit der Hebraͤer/ wa-ren ihnen Verordnungen noͤthig/ welche,wo nicht ihr Herz beſſern, doch wenigſtensſo viel aͤuſſerliche Ordnung erhalten konn-ten, daß die Geſchlechtsfolge nicht zerriſſen
wurde, ſondern die Beylage in Sicherheit
blieb. Dieſe aͤuſſerſt wichtige Abſicht,5 der ſuͤdiſche Geſetzgeber beſtaͤndig vorugen.
Seine Einrichtungen und ſein Geſetz,ſollten nur bis auf eine beſtimmte Zeit nuͤz-lich ſeyn: Ihre Abſicht war nur, die Er-fuͤllung einer dritten Weiſſagung zu erleich-tern, und uns ſelbige vor die Augen zu
legen.„Erſtlich iſt ſein Geſetz nur eine vorlaͤu-fige Einrichtung, welche ſich auf die Um-
ſtaͤnde des Volkes beziehet, das die Bey⸗Das Ge-lage verwahret, keines weges aber iſt es ei⸗ ſet konn-ne Heils⸗Ordnung die dem ganzen menſch⸗ nichlichen Geſchlechte vorgeſchrieben waͤre. men ma-Es iſt nicht das lebendige Geſetz, welches chen.des Menſchen Herz beſſern, ihm die wahre Hebr. 7.Tugend einfloͤſſen, und ihn darauf zur!?.
Gluͤckſeeligkelt fuͤhren ſolle, die ihm beſtim-P 4 met
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