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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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Achter Theil. 281

.. ̃—..und kommet ſeine Furcht daher, weil erſich ſeiner Ungerechtigkeit bewuſt iſt? Sowird Waſſer und Salz/ oder das vergoſ-ſene Blut einer jungen Kuh, nicht hinlang-lich ſeyn, ſein Gewiſſen zu reinigen, noch dieBiße deſſelbigen zu ſtillen.

Die Vernunft kan ſich zwar ein ge-meinſchaftliches Mahl bey dem Gottes-dienſte wohl gefallen laſſen: Allein, im Fal-le dieſes Mahl ein Bekaͤnntulß einer ge-meinſchaftlichen Herkunft und Gleichheltdes Standes iſt, werden nicht viele Gaͤſtedaruͤder murren, wenn ſie unter geringernals ſie ſind, oder wohl gar neben einem Fein-de ſizen ſollen?

Trelbet nicht der Menſch ſein Geſpoͤt-te mit det Gottheit, wenn er ſich einbildet/ſie werde ſich an ſein Rauchwerk, an ſeine

Muſick und an ſeine uͤbrige Anſtalten keh-ren, davon ſonſt niemand einigen Vortheilhat, als er ſelbſt?

Wie ſollte es ihm doch einfallen, Lel-

chenbegaͤngniſſe anzustellen und gewiſſer

Weiſe elne Gemeinſchafft mit den Ver-

ſtorbenen zu unterhalten? Warum will erſich ihrentwegen Muͤhe geben, da ſie dochnichts davon wiſſen, noch weniger aberdtketwas bedürfen? Es iſt etwas beſchwehr-liches fuͤr ihn, alle dieſe Gebrauche zu beo-bachten, welche allem Anſehen nach, we-

nig nuͤzen, und doch alle Augenblicke wie-S 7 derhoh-

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