Band 
Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
Seite
300
JPEG-Download
 

Abſtam⸗ 8.Sone der len hoͤchſt ungewiſſe Herleitung der Nah-okter-Nahmenaus demhebraͤi-ſchen.

30 Schau⸗Platz der Natur.

——

kurzen Auszug ſeiner ganzen Rede anſehen

ſolten..Hieraus folget, daß die in andern Faͤl-

men, in dem gegenwartigen Falle hoͤchſtdeutlich ſeye, und ſich auf die Pflicht desMenſchen, auf den Zuſtand des Himmels,auf die Einrichtung der Feldarbeit, auf dieOrdnung der Feſttage, und andere allge-meine Veranſtaltungen beziehen muͤſſe.Alles dieſes trifft zu, woferne man die Ab-ſtammung der Goͤtter⸗Nahmen nicht inder griechiſchen und lateiniſchen Sprache,ſondern in der hebraͤiſchen oder morgenlaͤn-diſchen ſuchet, als welche die Phoͤnlciernebſt ihrem GOttesdienſte allenthalben

hinbrachten, ehe noch die griechiſche oder

lateinſſche Sprache eine gewiſſe Form

hatte.

Der Epicurlſche Weltweiſe Cotta, den

Cicero in ſeinem Geſpraͤche vom Weſen derGoͤtter redend einfuͤhret, bedienet ſich der

Geheimniſſe auf eine geſchickte Weiſe/ un

die Wuͤrklichkeit der Goͤtter anzugreifen,als wovon die Rede bey der Autopfie imgeringſten nicht war. Er giebt zu verſte-hen, daß die Cabiri, die maͤcheigen Gotthei-ten, Ofiris, Iſis, Thot und Hermes, und die

uͤbrigen gebraͤuchlichen Bilder, nichts alsSianbilder, oder vielmehr Zeichen der al-

gemeinen Begebenheiten des We ce4