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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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Achter Theil. 307

bendige Hunde zum Vorſchein, und lieſſeſie vor dem Wagen der Goͤttin hertretten,(9) das Feſt mochte uͤbrlgens fallen aufwelchen Tag es wollte.

Der elgentliche Sinn des Gebraucheswurde demnach nicht mehr befolget. DerAnſager, auf welchen Egypten ſo viel hielte,weil er die Ueberſchwemmung des Nils

verkuͤndigte, ſtunde jetzo nur auf dem Titel-

blate. Die Zeit der Ueberſchwemmungwar offt weit von dem Feſttage entfernet/und Anubis bellete vergeblich. Alleingleichwie der Widder, unter welchem manin Ober⸗Egypten erndtete, und der Stier,unter welchem eben dieſes bey Memphisund noch bis auf den heutigen Tag beyCairo geſchiehet, ganz gewiß angebetetwurden, weil ſie beß den Feſten derſelbigenJahreszeit mit groſſem Gepraͤnge aufzo-gel, ſo widerfuhre dem ehrlichen Haus-thiere dem Hunde eine gleiche Ehre, ebenwie dem Anubis, der einen Hundskopf aufden Schultern hatte.Oppida tota canem veneremur.Wir haben alſo bey dem Goͤtzendienſteasſenige gezeiget, was wir zu zeigen ver-ſprochen, und zwar nicht durch Muthmaſ-c U 2 ſungenMTols ineloig mo ee da sg nbrag dren: Diod. Siculus, Biblioth. L. 1.