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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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Achter Theil. 316

welches weder ein Pferd, noch ein Eſel,noch ein Mauleſel, ſondern ein vierfuͤſſigesThier iſt, das alle ihre ſchoͤne Eigenſchaff-ten in ſeiner Perſon verejniget, dabey hates die allerſchoͤnſte weiſſe Farbe Fund laufftunbegreifflich ſchnell. Alborae übertrafden Blitz an Geſchwindigkeit. Allein weiler ſeit vlelen hundert Jahren nicht war ge-ritten worden, ſo war er ſehr unbaͤndig,ſchlug aus, und machte allerley krummeSpruͤnge, als 95 5 Arabier aufſitzen woll-te. Der Engel konnte nicht damit zurechtekommen bis er dem Thiere verſprach/ erwolle ihm eine Stelle im Paradieſe ver-ſchaffen. Als es dieſer Gluͤckſeeligkeltnach dachte, ſchwang ſich Mahomet ge-ſchwind in den Sattel, Der Engel ergriff,den Zuͤgel, ſchwang ſeine ſechzig paar Fluͤ-

gel, und damit gieng es fort,

Die zwey hundert Meilen des wuͤſtenund Petraͤiſchen Arabiens waren in einemAugenblicke zurücke geleget. Bey ſeinerAnkunfft zu Jeruſalem, ſtanden die Pro-pheten und heiligen Manner geſchwindebon den Todten auf, machten ſhre Auf-wartung, und empfahlen ſich ſeiner Vor-hitte. Hierauf bande er das Thier an ei-gen Felſen, und fande eine Leiter von Lichtſtrahlen vor ſich, worauf er in den Him-mel ſtleg.

Seln