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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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Achter Theil. 351

ihr Gebet an dem gewoͤhnlichen Orte, ſietichteten ihre Reiſen alſo ein, daß ſie zurechter Zeit daſelbſt eintreffen, und die Fe-ſte begehen konnten: Bald muſten ſie ſichvor einem Fuͤrſten in Acht nehmen, baldvor einem hitzigen Hohenprieſter, vor ei-nem Roͤmiſchen Beamten, der die Prie-ſterſchafft nicht beleidigen wollte, vor ge-wiſſen Verboten, die zu Jeruſalem, inGriechenland oder zu Rom ergangen wa-ren. Sie verkuͤndigen die Anrichtungneuer Gemeinen in den groͤſſeſten Staͤdtenvon der Welt, zur Zeit gewiſſer Kayſeeund ihrer Statthalter, die man ſehr wohlkennet, benebſt vielen andern Umſtaͤnden,welche vor der endlichen Zerſtreuung desjuͤdiſchen Volkes hergiengen. Was ſiethun, und was ſie von andern berichten,das ſtimmet zuſamm, daher kan ihr Be-richt keinesweges zur Helffte wahr, undzur Helffte falſch ſeyn. Ihre Buͤcher undBerichte wurden von jeder Gemeine an-genommen, oͤffentlich abgeleſen, und alseln koſtbares Kleinod verwahret.

Wollte man ſagen, dieſe Buͤcher waͤ-zen erſt nachgehends verfertiget worden,und man haͤtte nach der Zerſtoͤrung Jeru-ſalems eine erdichtete Geſchichte unter-ſchieben wollen, ſo ſagt man etwas, dasunmoglich angegangen waͤre. Die Buͤ-cher gaben ſo viele kuͤrzlich und oͤffentlichgeſche-