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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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Achter Theil. 363

ferne ſie nicht mit der Verkuͤndigung deſ-ſelbigen, welche aͤlter war als die Schriff-ten, und mit den Zeugaiſſen unzaͤhlig vie-ler Perſonen, die an den Orten ſelbſt leb-ten, und aͤuſſerſte Urſache halten, ſich vorallem Betruge zu huͤten, vollkommen uͤber-eingeſtimmet haͤtten.

Nun laſſe ich einen jeden vernuͤnfftigenMann urtheilen, ob es wahr ſey, und auf-richtig gehandelt heiſſe, wenn man dorge-ben will, der Anfang des Chriſtenthumsſey, gleich dem Urſprunge aller groſſen Rei-che in groſſ Dunkelheit eingehuͤllet/ undvoll Ungewißheit. Gerade im Gegenthei-le, ſo unterſcheidet ſich dieſes Stück derWeltgeſchichte durch ungemeine Klarheitvon allen uͤbrigen. Hier iſt eine MengeZeugen, an deren Beſchaffenheit und Auf-richtigkeit nicht der geringſte Argwohn haff-tet: Hier ſtimmen alle Umſtaͤnde auf dasgenaueſte miteinander uͤberein: Hier be-zeugen Freunde, Feinde, und Gleſchguͤlti-ge, eben daſſelbige. Man kan die allge-meine Weltgeſchichte mit einem groſſen Ge-maͤhlde vergleichen, das im Vorgrundeund in der Entfernung Dinge vorſtellet,daran uns wenig lieget, hingegen dasEvangelium in dem vortheilhafftigſten Lich-te zeiget, weil es in der That die Augen al-ler Welt auf ſich ziehen ſolte: Dieſe Ein-richtung iſt keinesweges unſer eigen 7

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