Das AmtJoh. desTauferswar Chri-ſto unnüze,woferne ernicht derMeſſiasWare
304 Schau⸗Platz der Natur.Vernunft ihr Recht anthun, ihre Feludehingegen ſie aͤuſſerſ⸗ beſchimpfen.Einem Bettuͤger wuͤrden die Ausſpru-che der Propheten mehr hinderlich als beeforderlich geweſen ſeyn/ denn ſie redeten vonLehren der Heyden, und ſchienen ewas venihm zu verlangen, das er wuͤrklich nichtthate. Gleichfalls, woferne ſein Unter-nehmen elne bloße Betruͤgerey war 5 ſoſchickte ſich das Amt Johanais des Taͤu-fers viel beſſer dazu ſeinen Unterang zu be-foͤrdern, als den Betrug anzufangen undzu unterſtuͤſen. Niemand als der wahreGeſandte GOttes konnte aus der Aukuͤn-digung ſeines Vorlaͤufers einigen Vorthelziehen. Doch wir wollen ſehen, was die-ſer neue Vorfall vor eine Wirkung thunkoͤnne, wenn er allenfalls in die Haͤnde elnes Betruͤger koͤme, und was er im Gegentheil in der Hand GOttes thue.
Es erſchallet eine Stimme am Ufer deßJordans:„Hier iſt die Stimme eine„Predigers in der Wuͤſten, ſaget ſie/„gleichwie Jeſaias geweiſſaget hal: Be„reitet den Weg des HEren, und macheu richtig ſeine Steige. Alles Fleiſch wied„den Heiland GOttes ſehen. 45
Die Geburt desjenigen, welcher alrief,, war mit ganz auſſerordentlichenUmſtanden begleitet geweſen, die n
ſchon zum Voraus berühmt gemacht
haltenMuttedigenbarkeiters uprieſtegungals Jſes wten, dweisrichtetZeitleichtundJahr.tung;und znichterſteeether zten udie G
E
nig veWeltben mBereiſt einAnkunehm