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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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Achter Theil. 417

—.———rvrvrvöè7'.'n——„—„—wie ſeltſam iſt hingegen dieſe Lehre, wie un-gereimt und gufruͤhriſch, woferne wedereiner noch der andere von GOtt geſendetiſt. Die Juden halten ſich vor das einige

von GOtt geliebte Volk, hren Tempel vorden Mlttelpumt eines immerwaͤhrendenGottesdienſtes, ihren Meſſias vor einenmaͤchtigen Koͤnig, welcher alle Voͤlker be-zwingen wuͤrde: Hingegen die Lehre Jo-hannis und Chriſti lautet ganz anders.Sie behauptet, der juͤdiſche Gottesdienſtmuͤße aufhoͤren, und der Meſſtas getoͤdetwerden, als welches den WeiſſagungenDavids, Jeſalas, Daniels, ja aller Pro-pheten uͤberhaupt, gemaͤs ſey.

So wiederwaͤrtig dieſe Lehre den Vor-urtheilen eines ſtolzen und tummen Volkesſchiene, ſo hefftig wurde ſie auch, in der Per-

ſon Chriſti ihres Urhebers, Stephani,Pauli und aller Erſtlinge unter den Glau-bigen verfolget, als welche zwar die geſezli-chen Gebraͤuche noch in Ehren hielten, da-bey aber bezeugten, daß ſie nicht mehr noͤ-kbhig waͤren. 3Die Prediger dieſer Lehre wurden vonden Eiferern uͤber dem Geſeze geſtelniget,

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ihres Vermoͤgens beraubet, vor Gericht

geſchleppet, und aus dem Lande gejaget.Aber eben dadurch bewieſe ſie die 9 85Sendung des Evangelil. Die Verfol-

gung zeuget von der Wuͤrklichkeit der Lehre,Dod wel-

VII. Theil,