gelium iſteine Pro-phezeyung.
DasEvan-
40 Schau⸗Platz der Naturgenden Pfingſtfeſte, davon die Apoſtelge-
ſchichte redet, ſie beweiſet auch/ daß die Ju-
den gewohnet waren wenigstens einmahl
in ihrem Leben nach Jeruſalem zu reiſen.Daher war es eine hoͤchſtleichte Sachevor die Heyden, die derühmte und jeder-maun bekannte Prophezeyung Johanniszu erfahren, w⸗ lche das einige zur Verſoͤh-nung des menſchlichen Geſchlechtes noͤthige
Opfer betraf.
Sie war der kurze Inn-
halt des ganzen Evangeln, und folglich wardas ganze Evangelium eine Prophezeyung,welche durch die Abſchaffung des Geſezesund den Sturz des Goͤzendienſtes von el-nem Jahre zum andern erfuͤllet wurde.Daher wurde der Glaube der Funnicht nur durch Beweiſe unterſtuͤzet, die ih-
nen eigenthuͤmlich
waren, ſondern auch
durch den Bericht der Juden, welche denAnfang der Begebenheiten und die Pro-phezeyungen des Heilandes gar wohl wu-ſten, weil ſie entweder zur ſelbigen Zeit ge-genwaͤrtig geweſen, oder doch mit Perſonen,die alles geſehen und d gchoͤret hatten, nahe
verwandt waren.
In einem Falle, wie in
dem andern, wuͤrden ſie ſich um eines er-dichteten Maͤhrgens willen weder dem ra-ſenden Elfer ihrer unglaubigen Mitbruͤder,noch den Feindſeeligkeiten der tobendenHeyden und Feinde des Evangelli ausge-
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