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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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Achter Theil. 436

unmoͤglich, ſo iſt das Apoſtel⸗Amt ein Be-

weis von der Goͤttlichkeit des Evangelli.Ich will lezo von der Schwierigkeitnichts gedenken, zwoͤlf Juden ſo weit zu brin-gen, daß ſie ihre Religlon zu Grunde rich-ten, und dem Urheber eines ſolchen Unter-nehmens getreu bleiben ſollten, ohne den ge-geringſten Vortheil davon zu haben. Esmag immer ſeyn, daß man ſie durch aller-ley nichtige Verſprechungen ſo weit brin-gen konnte: Ich wlll mich zu dem Haupt-Puncte wenden. Es war dieſer, denLeichnam JEſu zu ſtehlen, vorzugeben, erſey am dritten Tage auferſtanden, undhernach eben das zu leiden, was er gelittenatte. g5 Die Auferſtehung JEſu war in derThat das weſentliche aller ſeiner Prophe-zeyungen, und der Grund des Chriſten-thums. Man glaubte ihm nur deswegen,weil er ſich auf dieſe Begebenheit, die nurGoOtt allein moͤglich war, berief, und vor-herſagte, ſie wuͤede erfolgen. Eben deswe-gen, weil die juͤdiſchen Prleſter wusten, daßer ſie oͤffter als einmahl vorhergeſagt, undzum Probierſteine ſeiner Lehre gemachthatte, gebrauchten ſie alle moͤgliche Vorſich-tigkeit: Sie baten ſich den Leichnam Jc-ſu vom roͤmiſchen Landpfleger aus, ſezteneine Wache fuͤr das Grab, deren Treueſhnen bekannt war, und verſiegelten es, in-Ee 2 dem