Baff. Bätt.
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legen, und ein besondere Pfarrey, hat vor Zeiten einen Burgstahl gehabt,dessen verfallener Steinhauffen noch hinter der Kirchen erscheint; Ehe-mahl von einem alten Adel, diß Namens, bewohnt, von welchem An. ioosgelebt hat Burkhard, der An. 1028 in der Beste Kyburg, in DienstenGraf Wernhers von da, als er wtder Kayser conrsllum II Krieg führ-te , erschlagen worden. An. n?8 hatten Ulrich und Jacob, das Frauen''Klösterli Sellnau, bey Zürich an der Sihl (viä. besondern Titul) ge-stifftet. An. 1268 hatte Rudolfs von Bafferstorff, Bürger zu Zürich,sein Haust, und An. 1278 einen Hof zu Dletlken, einen zu Oberglatt, undeinen zu Regenftorff, an das Kloster Gellnau vergäbet. Item An. 1272einen Hof zu Tößriedern, an das Stifft Embrach, in welch letsteremOonarions- Brieff seiner mit folgenden Worten gedacht wird : k. cle L.(iivislkuricenlis, Fervus LccleliX Imbriacenks, in uxorem sceexir^lecküläun, lervam Lcclelige ?rLpo6turre ^riccnlls, übi non con-
sorchm. (Nicht gleich-ständig, das ist, hat aussert den Adel geheyrathet.)Obwohl nun das Stifft Embrach alte Befugsamme hatte, seine Edelknech-te, so aussert ihrem Stand sich verehlichten, zu erben, hat ihn doch der Pabstwegen der Oonarion des um 6 Mark Silber erkauften Hofs zu Cößrie-dern, clilpenbrt. Da auch gedachtes Stifft Embrach noch einige Grund-zinß zu Bafferstorff besizt, so werden sie ohne Zweiffel derselben von obigenEdlen oder folgenden, zugekommen seyn. An. i 29z Burckart, und An.i zoo Heinrich, waren Chorherrn der Stifft zum Grossen Münster. IhrWaapen ist ein wetsser Schilt, mit zwerch gegen der linken Seiten herun-ter streichenden abwechslenden weist und blauen Balken, durch welche in derMitte ein rothe Streiffen durchstreicht; Oben ein Brustbild, weiß undblau, das Röcklein geftreifft, ein rother Spitzhut, mit einem weiffen Stulzauf dem Haupt, und zwey rothe Harfchhorner, statt der Aermen und Hän-den aufstellend. Die Pfrund-Loüarur allda gehört der Stadt Zürich.Erster reformierter Pfarrer wäre Michel Zimnringer, An. 1720. Diß-mahlen Ulrich Geßner, feit An. 1715.
Battel.
Der Gassen - Battel würd zu Zürich erstlich abgestellt, und das All-mofen im Kloster zu nehmen angeordnet, An. 1520. Item An. i727.Vici. Tit. Ungewktter.
An. is8Z würd auf ttnem Tag zu Baden beschlossen, die unverschäm-te Bättler und Landstreicher zusagen , in Gefangnust zu legen, und zuexaminiern. Daraufderer hin und wieder, auf unterschiedliche Weiß,hingerichtet wurden; Die man aber unschuldig erfunden, hat man aus demLand verwiesen, dardurch dann grosse Beschwerden zu Stadt und Landgehoben worden- Fr An.