Berg. Bergs. Bernegk. Bernerk. sL
Als A». r6s4l>ey Schleiffung der Kirche« - Mauren allda, auch einmit einem Eber bezeichneter Grabstein (da die unfehrn darvon gesesseneEdle von Ebersperg ihre Begrabnuß gehabt) weg gehoben wurde, solle«grosse Riesen - Gebein daruntergefunden worden seyn. Die Mund - col-Urur allda gehört dem Kloster Rhema«. Erster Pfarrer wäre Hans Fehk»519/ vermahlen Bernhard Holzhalb An. 1730.
Berg- Fall.
An. 1678 den ro Iulii, ist ein grosser Theil des stozachtigen Gebirgs,oberhalb dem Dorff Sax, Züricher-Gebiets, auf zwey starke Stcinwürfflang und breit, mit entsetzlichem Krachen, abgerissen, und auf die Ebne ge-stürzt ; -a unter anderem ein ungeheures Stuck Felsen, mit grossem Gewaltentzwey gesprungen, und sich in die Liesse gesezt. Gleichwol sind von die-sem geschwinden Berg. Fall weder Menschen noch Viehe beschädiget wor-den. Und befindet sich anjetzo an diesem Ort eitle hohe und felfichte Wand»da nichts lebendiges mehr weder hinauf noch herab steigen kam
* Bernegk.
Ehemahlen ein Schloß und Stammhauß der Freyherren dieses Na-mens, gelegen in der Herrschafft Grüningen, zwüschent dem Dorff Här-men und dem Gmenbad: Die Freyherren waren bey denen Grafen vonRapperschweil in guter Achtung, auch Gutthäter des Klosters Reüti. An.1260 lebte Frau Anna, Freyrn von Bernegk, und Heinrich von pseffi-ken. An. 1290 Elisabeth, und Hr. Gerrmg, Freyherr von Kempten.-z8o Hr. Heinrich, und iz8z Hr. Ruegger,, sein Sohn, welche beydei z8s ihre Beste, samt den darbey gelegenen Gutem, dem Commenthur zuBudiken, um Z6 Mark Silber verkaufft, und würd in den nächsten dreyWochen darauf die Burg abgebrochen, und Bernegk zu einem Meyerhoffgemacht. Rüegger starb An. 1400, und ligt zun Augustinere« begraben.Ihr Waapenschtit hat einen auf drey grünen Berge» in gelbem Feld sprin-genden schwarzen Steinbock.
Berner-Krieg.
Der so genannte Berner- Rrieg hattederStadt Zürich nicht wenigSorg gemachet. Dann An. i z hatten der Stadt Lueern Unterthanenim Entlibuch, sich der Regierung ihrer Landvogten, und etlicher vermeinterNeuerungen beschwert, und fast alle der Stadt Lueern ungehörige Aemterauf ihre Seiten gebracht. Und ob gleich durch Oberkeitliche und Eydge-nößische Gesandschafft ihnen alles Gute anerbotten worden, haben sie die
G z Eydge-