_ Wafen-U ebungen. Wagenburg._
gen Knaben geendet mit einem Umzug. 12) So werden auch zu unter-schiedlichen mahlen auf dem Platz vor der Fortisication der kleinen StadtFeld-Läger aufgeschlagen, da eine Anzahl Volks aus allen Quartieren desaanzen Lands, Wechsel« weis eine Zeitlang als Soldaten im Feld allePflichten erstatten müssen, damit diejenigen , welche noch keine würklicheKriegs- Dienst geleistet, Zug und Wacht, samt allen Pflichten eines Sol-daten erlernen, i;) So wird auch von Alters her im Sommer ein Lx-ercilium gehalten von Edellenthen und Bürgeren auf dem Lindenhof, mitstählinen Bögen oder Armbrusten, welche Gesellschafft auch schöne Ober-kettliche Gaben zu verkurzweilen hat. 14 ) So üben sich auch die jungenKnaben mit Bogenschieffen, wovon sihe den Titul Tatsch.
sää. Seit einigen Jahren ist auch entstanden ein c^olleZiumre von jungen wackern Bürgern, meistens Officieren, welche sich den Som-mer über bey der Cronen-Porten in den Waftn, und allen im Krieg übli-chen Diensten exercieren und caxacitieren, zumahlen hiervon gewöhnlichdes Jahrs einmahl auf dem Schützen - Platz, unter freyem Zuschauen derganzen Bmgerschafft, vergnügliche Proben ablegen.
* Wagenburg.
al. wanaenberg. Vor Zeiten ein herrlich Schloss, wie das alte Ge-mäur noch anzeiget, zwüschent Ober - Embrach und Eych gelegen, wo-selbst vermahlen ein ansehenlicher in die Pfarr Embrach gehöriger Bauren-Hostst, hat eigne Cd elleuthe gehabt , die auch das Schloß Näfels im Glar-«erland, und das Closter Waudelberg im Gastal ingehabt; Sind Gut-thäter der Stifft Embrach gewesen : Als An. 1210, Mauriy.An. izo6, lebte Bilgeri, Ritter zu Näfels und Land-Amman zu Gla-rus. An. iz 19, Johannes, Chorherr der Stifft zum Grossen Münster.An. i Z89, den Novemb. ließ Bilgeri von Wagenberg, Abt zu Reüti,die Jahrs vorher erschlagene zu Näfels (unter welchen auch Johannes,sein Bruder wäre,) ausgraben, (oder grabte sie meistens selbst aus,) genReüti führen, und allda begraben. An. 1250, wäre Adelheit von Wa-genburg mit einem von Heidegg verheurathet, von deren das Schloß anihren Sohn Hartmann von Herdegg, An. 1281 kommen; Hernach kä-me es an die Messen : Zuletst An. 1556, wurde es durch Weiber, dieHauff darbey gearbeitet, verwahrloset und eingeäschert. Sie führten MWaapen einen halben schwarzen Hund mit wetssem Halßband in gelbemFelde. Conk. nr. Heidegg. Lufingen.
* Wald.