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Geschichte vom Kampf und Untergang der schweizerischen Berg- und Waldkantone, besonders des alten eidsgenössischen Kantons Schwyz / von Heinrich Zschokke
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20
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Häuslichkeit; die Flecken und Dorffchaften, all«mählig in den Thälern anwachsend, konnten nie jenesUebergewicht erlangen, welches durch Anhäufungdes Reichthums vermittelst des Handels erzeugtwird. Die unabänderliche Gleichheit der Bürgerzog die Gleichheit der Gemeinden nach sich; keinetrachtete nach dem eitcln Range einer Stadt, einRang, der in dieser Verfassung nie Vortheil, wohlGefahr bringen konnte.

Indem der Bürger unter solchem Verhältnißsein Wohl nur in des Vaterlandes Wohlfahrterkannte, war ihm jeder Fremdling gefährlich,welcher, ohne durch engere Bande an dies Land ge-knüpft zu seyn, durch Einfluß auf dessen Heil gewinnenkonnte. Schon in den frühesten Zeiten ward ausdieser Ursache kein anderer zum Richter angenom-men, so sehr auch Erfahrung, Redlichkeit undEinsicht ihn dazu eigneten, denn nur ein Land«mann und Einwohner.

Als bei der allgemeinen Verwirrung des teut-schen ReichS im dreizehnten Jahrhunderte welt-liche und geistliche Herrschaften, ihre Macht zu er-weitern, mir ihren Vergrößerung-entwürfen selbst