Vorrede.
neuere nickt beschweret ist, und diese muß ichaus dem Wege räumen. Sie hat aber auchihre Vorzüge, welche die neuere entweder garnickt, oder nicht in gleichem Grade, auszuwei-sen hat, und diese muß ich aufdecken.
Es giebt Leute, welche die alten Zeiten sehrunzureichend kennen, und dennoch ihr Urtheilüber dieselben fällen; welche die alten Ge-schichtschreiber nicht gelesen haben, und dochihren Werth, in Vergleichung mit den neuern,bestimmen wollen. Sie stellen sich die alteWelt fast als eine Barbarey vor, die, vonWissenschaften, Künsten und allen den Erfin-dungen entblößt, welche unsern glücklichen Zei,ten den Namen der aufgeklarten verschaffethaben, den Geschichtschreibern keinen andernStoff, als Verzeichnisse von Königen darbie-then körmte. Ist dieses wahr, wie darf manaus so dunkeln Zeiten Nachrichten von demZustande des damaligen Handels erwarten?Man findet auch fast gar keine, jaget man, undwenn man hier und da zerstreuete Nachnch-* c? ten