Dom Ursprünge der Handlung. 29
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Da auf dem ganzen bekannten Theile der Erd-kugel, keine so große Strecke, als diese unbekannteGegend, sich findet, die ganz vorn Meer eingenom-men wäre; so.ist es weit wahrscheinlicher, daß manhier Lander, als ein ununterbrochenes Meer, findenwürdc. Zu dieser allgemeinen Betrachtung kannman die Berichte der Seefahrenden hinzufügen,welche in der mittäglichen Halbkugel Spitzen, Vor-gebirge und andere gewisse Anzeigen eines festen Lan-des, wovon sie nicht weit entfernet waren, entdeckethaben. Die Anzahl der Tagebücher, die hievon Er-wähnung thun, ist zu groß, daß man sie hier anfüh-ren könnte. Einige von diesen Vorgebirgen, welcheam weitesten hervorragen, sind bereits auf den Char-ten angemerket.
§. 20.
Wir besitzen die Erzählung der Reise eines ge-wissen Gonneville de Houfleur, welcher im Jah-re r;Oz. in der Gegend des Vorgebirgs der gutenHoffnung von einem Sturme überfallen, und an einfestes Land getrieben wurde, wo er ein fruchtbaresLand und gesittete Einwohner antraf, die einem Kö-nige unterworfen waren, dessen einen Sohn, mit Na-men Efscunerik, er nach Frankreich führete. Die-se Erzählung, sie mag nun wahr oder erdichtet seyn,trug nicht wenig dazu bey, daß die indische Gesell-schaft in Frankreich vor einigen Jahren Schiffe aus-sandte, die Südländer zwischen America und Asricaaufzusuchen. Indem der Hauptmann, LozierBolwer, dem man diese Verrichtung aufgetragen
hatte,