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und machte sie, wieEzechiel (Cap. 26.) zwey Iah-:re vorher geweißager hatte, zum Steinhaufen. Esgeschah 571. Jahre vor Christi Geburt, im.vjer undLreyßigsten Regierungsjahre Neducadnezars. Ermachte aber sehr geringe Beute. Wie die. Einwoh-ner sahen, daß es mit ihnen aufs äußerste gekom-men war, und daß sie sich nicht länger vertheidigenkonnten, so begaben sie sich mit allem ihrem Eigen-thums auf eine gegenüber liegende Insel, wohinLTlebucadnezars Landarmee ihnen nicht folgenkonnte. Sie ließen also dem Ueberwinder bloß dieledige Stadt *). Nach diesem Zuge wandte er sei-ne Macht gegen Aegypten, eroberte das ganze Kö-nigreich, und kehrete endlich, mit Siegen überhäuft,und mit einer unglaublichen Beute und vielen Ge-fangenen nach seinem Reiche zurück. Diese Gefan-genen gebrauchte er bey den berühmten Werken undGebäuden, die vor ein Wunder der Welt gehaltenwerden.
§. 168.
Unter den folgenden babylonischen Königen lebe«ten die Phönicier, wie es scheint, in Ruhe. Manführe» damals oft Kriege, bloß um Beute zu ma-chen, und andern Landern seine Macht und Stärkefühlen zu lassen, ohne daß man sich jedesmal darumbekümmerte, seiner Eroberungen sich zu versichern,und die einmal unterjochten Völker im Gehorsam zuerhalten. Da aber Lyrus sich in Asien zeige», unddie persische Monarchie ihre Höhe erreichte, so nah-men die Unruhen in Phönicier, wieder einen Anfang.
Unter
*) Ezechiel r?.