342 Allgemeine Handlungsgeschichte
sig von ihnen erschlagen. Alexander theilete des«falls sein Heer, zog mit einem Theile desselben nachArabien, und überließ seinem Feldherrn die Fortse-tzung der Belagerung. Während seiner Abwesen-heit ließen die Toner einen Brander auslaufen,welcher die beyden Thürme in Brand setzete, daßdas Feuer sie mit allen Menschen verzehret«, und Über-bein großen Schaden anrichtete. An demselben Tageentstund ein heftiger Sturm, welcher den größtenTheil des Dammes fortführete, da er mit unsägli-cher Arbeit und Verlust vieler Menschen, beynahebis an die Stadtmauer geführet war. Alexanderfand also bey seiner Zurückkunft kaum die Spurendieses großen Werkes. Er fieng aber sogleich ei-nen neuen Damm an, und verbesserte bey demselbendie Fehler, welche bey dem ersten waren begangenworden. Die Tyrier legten ihm durch allerhand sinn-reiche Erfindungen, tausend Hindernisse in den Weg,Er führet« ihn dem ungeachtet auf. Zu allemGlück-erhielt er nicht nur eine Verstärkung seinesHeeres aus Europa, sondern seine Flotte von hun-dert und neunzig Schiffen, langte auch von Cypernan. Dagegen erhielten die Tyrier durch dreyßigGesandten von Karthago die betrübte Nachricht,daß sie von da keine Hülfe erwarten dürften, weilsie selbst ihr Leben und ihre Freyheit gegen die Snra-cusaner vertheidigen müßten, deren Armee nicht weitvon Karthago stünde.
§- i?5.
Oblchon die Tyrier selbst eine Flotte hatten. sowägeten sie es doch nicht, sich in ein Seerreffen ein-
zu-