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störet'). Aus Italien sollen sie die erste Nachrichtdavon bekommen ^).
2. z. Schweiget, und schämet euch, ihr Bewoh-ner der Ufer, die ihr durch den entfernten Seehan-del der sidonischen Kaufleute *) reich geworden seyd;ihr Einwohner der Stadt Tyrus, dessen kleiner FlußBelus die reiche Aerndte Aegyptens trotzet , unddas die Niederlage aller Nationen ist.
4. Schä-
gerufen werden. Man kann daraus die Größe und Wich-tigkeit des spanischen Handels schließen. Man vergleichehiemit v. 14. und Ezech. 27, ir.
z) Hebr. Sie ( die Stadt Tyrus) ist von innen undvon außen zerstöret.
4) So wie die Geschichtschreiber von einigen entschei-denden Schlachten erzählen, daß die Niederlage der Feindeso groß gewesen, daß auch nicht ein einziger entkommensey, welcher davon die Nachricht hätte nach Hause bringenkönnen: so giebt Jesaias hier zu erkennen, daß das Ge-rücht von dem Untergänge dieser Stadt nicht aus der Stadtselbst nach Spanien kommen solle, sondern durch Umwegeaus Italien, oder aus den phönieischen Colonien in Sici-lien und Sardinien.
;)s Unter sidonischen Kaufleuten werden hier wol allephönicische Handelsleute überhaupt verstanden. Tyrus hat-te gewissermaßen an allem Gewinnste, der in den andernphönieischen Städten erworben ward, seinen Antheil, weiles ihrer aller gemeinschaftlicher Nicderlagsort war.
6 ) Nach des Herrn Pros LNickaelis Meynung wirdhierunter der reiche Handel mit dem Glase, das aus demSande des Flusses Belus zubereitet ward, verstanden. An-fangs war wol Sidvn in dem Besitze dieses Handels, eSkann aber seyn, daß er nachher nach Tyrus gezogen wor-den. Aegyptens ungemeine Fruchtbarkeit, welche durch diejährliche Ergießung des Nils verursa«-« wird, ist eine all-gemein