Aen .„An sehung unsers Zustandes. 42 -
^T^durch^hr Exempel die Heßlichkeit derund werden dadurch bewogen sie zu' vA^n. Man An leicht erachten, daß,
h „ 'ein solches Geinüthe in dergleichen'"^^iiirättde gesctzet wird, da es das Gute undd tt AU gründlich beurtheilen lernet, viel Gutesein q^urch gestifftet wird.
§ 600. Hingegen mit niedertrachtkgewNieder-' Rlm^nüthern gehet es schMer her, wenn man trächtigeeniE lencken soll. Denn da sie aus der Ehre Ur
^Ein -Vergnügen schöpften (§. 597.), fragen ^
ucb nichts darnach, ob sie gelobet wer-oder nicht (§. 592.). . Und demnach'Vbun sie, wozu sie ihre natürliche Neigung'W, nd eimnahl eingewurhelte Gewohnheit
Eintet Diesen Menschen kan man nicht
^nnde'rs beykommen als durch Zwang undl indem sie durch ihr Thun und Lassen in of-'""Efenbahren Schaden gesehet worden (§.496.W,I^rec). Derowegen fruchten bey ihnen Warum"' keine vernünftige Vorstellungen, sie müsi fiedie Auf,'^4-n mit eigenem Schaden klug werden. "Ziehungl»i! Und deswegen machen sie einem die Auf-H Ziehung sehr beschweerlich. Man muß ^t!, ^ viel und öfters erinnern, ernsthafft cr-tz mahnen, bedrohen und die Bedrohungentz ^funen, damit sie erkennen, daß es einErnst sey. Sie lassen sich mit Schlagentz m dem Guten treiben und von dem Bösens abhalten: ja wenn ihnen die Ausübung dess Guten beschweerlicher ist, alsdie Erduldung, Cc 5 der
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