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Vernünfftige Gedancken von des Menschen Thun und Lassen, zu Beförderung ihrer Glückseeligkeit, den Liebhabern der Wahrheit mitgetheilet / von Christian Wolffen
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659
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m Ansehung des Eigenthums. 6 59

würde gewesen seyn, wenn wir keinen Vor-schub von ihm bekommen hätten. Dennweit er uns den Vorschub schlechterdingsgethan und wegen Steigerung oder Fäl-lung des Preisses nichts mit uns abgeredet;so ist daraus zu Müssen, daß er nicht dasAnsehen gehabt das Seinige zu verkauf-fen, sondern vielmehr liegen zu lassen. Ja Eimvnrffman kan nicht sagen, daß er es zu seinem '^wor,Vortheile verschwiegen. Denn wenn er rec.auf seinen Vortheil dabey gesehen hatte; somüsse er einige Muthmassung gehabt haben,daß der Preiß steigen werde, und als,denn würde er auch die Sache, die ihn zuverkauften keine Noth angetrieben, indemer uns sonst nicht damit Vorschub gethanhätte, haben liegen lassen. Darnach müss Was wiesen wir wohl bedencken, daß es auch einVortheil vor uns gemessn, da uns ausge- lAA"holffen worden, indem wir sonst entweder ^ ^hätten Noth leiden, oder auf andere be-schweerliche Art, davon wir mehr Schadengehabt hatten, als vielleicht der Vortheil»on dem erhöheten Preiste beträgt, Rathschaffen, z. E. daß wir entweder Geld bor-gen oder was verkauften müssen. Zudem Schuldig,sind wir demjenigen, der uns ausgeholffen, .als unserem Wohlthäter, Danck schuldig ^

(/. 834.). Da wir ihn nun wegen derGutthat lieben sollen (§. 469. lVIer.); somüssen wir uns über seinem Glück freuenTt r (§. 4sl.