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Vernünfftige Gedancken von des Menschen Thun und Lassen, zu Beförderung ihrer Glückseeligkeit, den Liebhabern der Wahrheit mitgetheilet / von Christian Wolffen
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681
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in Ansehung des Eigenthums. 68i

mein zur Freygebigkeit Unterwelten auch sol- Noch eineche Ausgaben zu rechnen pfleget, die der andere Er-Wohlstand in Ansehung unserer eigenen inneruag.Person erfordert; so habe ich doch schon obendieselbe nicht ohne Grund mit zu der Spar-samkeit gerechnet (§.740.), und bleibetdemnach der Nahme Freygebigkeit bloß fürdie Geschencke und diejenigen Ausgaben ü-brig, die zum Theil als Geschencke angesehenwerden, dergleichen die reichliche Belohnungder Arbeiter ist (§.9 68.).

§. 970. Die Freygebigkeit brauchet dem- Bewe-nach keine andere Bewegungs-Gründe als gungs-die Vorstellungen des Vortheils, den wir ^'ün^von den Geschencken und anderen mit ihnenzum Theil verwandten Ausgaben haben, ^die nach den besonderenUmsianden gar sehrunterschieden seyn können, wie man leichtaus demjenigen abnehmen kan, was vonder Billigkeit der Geschencke vorhin ange-führet worden 96z. 96s. 968.). Wergewöhnet ist aufden Erfolg der Handlungenzu, sehen, der wird sich, wie in allen übrigenFällen, also auch hier, leichte zu rechte finden.

H. 971. Am allermeisten ist zu der Frey- Mittel da-gebigkeit förderlich die Ebrliebe: hinge-z«.gen hinderlich der Geitz und die Kargheit.

Denn ein Geihiger und Karger wollen ger-ne nichts ausgeben, auch wo sie sotten, undgeben daher am allerwenigsten etwas um-sonst weg (§. sZ8. süo.). Ein ehrlichen-Uu r des