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variablem Kapital in Arbeitskraft, die Zahlung des Arbeitslohns. Aberdie Verausgabung dieses Mehrwerths und Arbeitslohns in Waaren bildetkein Glied der Kapitalcirkulation, obwohl wenigstens die Verausgabungdes Arbeitslohns diese Cirkulation bedingt.
Im I. Buch wurde der kapitalistische Produktionsprocess, sowohl alsvereinzelter Vorgang wie als Reproduktionsprocess analysirt: die Produk-tion des Mehrwerths und die Produktion des Kapitals selbst. Der Forrn-und Stoffwechsel, den das Kapital innerhalb der Cirkulationssphäre durch-macht, wurde unterstellt, ohne weiter dabei zu verweilen. Es wurde alsounterstellt, dass der Kapitalist einerseits das Produkt zu seinem Werthverkauft, andrerseits innerhalb der Cirkulationssphäre die sachlichen Pro-duktionsmittel vorlindet, um den Process von neuem zu beginnen oderkontinuirlich fortzuführen. Der einzige Akt innerhalb der Cirkulations-sphäre, wobei wir uns dort .aufzuhalten hatten, war der Kauf und Ver-kauf der Arbeitskraft als Grundbedingung der kapitalistischen Produktion.
Im ersten Abschnitt dieses II. Buchs wurden die verschiednen Formenbetrachtet, die das Kapital in seinem Kreislauf amiimmt, und die ver-schiednen Formen diesos Kreislaufs selbst. Zu der im I. Buch betrach-teten Arbeitszeit kommt jetzt die Cirkulationszeit hinzu.
Im zweiten Abschnitt wurde der Kreislauf als periodischer, d. h. alsUmschlag betrachtet. Es wurde einerseits gezeigt wie die verschiednenBestandtheile des Kapitals (fixes und cirkulirendes) den Kreislauf derFormen in verschiednen Zeiträumen vollbringen und in verschiedner Weise;es wurden andrerseits die Umstände untersucht, wodurch verschiedueLänge der Arbeitsperiode und Cirkulationsperiode bedingt wird. Es zeigtesich der Einfluss der Kreislaufsperiode und des verschiednen Ver-hältnisses ihrer Bestandtheile auf den Umfang des Produktionsprocessesselbst wie auf die Jahresrate des Mehrwerths. In der Tliat, wenn imersten Abschnitt hauptsächlich betrachtet wurden die successiven Formen,die das Kapital in seinem Kreislauf beständig annimmt und abstreift, soim zweiten Abschnitt, wie innerhalb dieses Flusses und Succession vonFormen ein Kapital von gegebner Gröfse sich gleichzeitig, wenn auch inwechselndem Umfang, in die verschiednen Formen von produktivem Ka-pital, Geldkapital und Waarenkapital theilt, sodass sie nicht nur mit ein-ander abwechseln, sondern vorschiedne Theile des gesammten Kapitalwerthsbeständig in diesen verschiednen Zuständen sich nebeneinander befinden