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2 (1885) Der Cirkulationsprocess des Kapitals / von Karl Marx ; herausgegeben von Friedrich Engels
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eine andre Kapitalistensorte, sagt er:Kein gleiches Kapital setzt einegröfsre Menge produktiver Arbeit in Bewegung als das des Pächters.Nicht nur sein Arbeitsgesinde, auch sein Arbeitsvieh besteht aus produk-tiven Arbeitern. [Angenehmes Kompliment für das Arbeitsgesinde!]ImAckerbau arbeitet auch die Natur neben den Menschen; und obgleichihre Arbeit keine Auslage kostet, so hat ihr Produkt doch seinenWerth, ebensogut wie das der kostspieligsten Arbeiter. Diewichtigsten Operationen des Ackerbaus scheinen darauf gerichtet, dieFruchtbarkeit der Natur nicht so sehr zu vermehren obgleich sie dasauch thun als sie auf die Produktion der dem Menschen nützlichstenPflanzen hinzulenken. Ein mit Domon und Banken überwachsnes: Feldliefert oft genug eine ebenso große Menge Pflanzenwuchs wie das best-bebaute Weinstück oder Kornfeld. Bepflanzung und Kultur wirken oftmehr zur Regulirung als zur Belebung der aktiven Fruchtbarkeit derNatur; und nachdem jene alle ihre Arbeit erschöpft, bleibt für diesestets noch ein [großes Stück Werk zu thun. Die Arbeiter und das Arbeitsvieh (!)die im Ackerbau beschäftigt werden, bewirken also nicht nur, wie die Arbeiterin den Manufakturen, die Reproduktion eines Werths der gleich ist ihrer eignenKonsumtion und dem sie beschäftigenden Kapital nebst dem Profit des Ka-pitalisten, sondern die eines weit grössem Werths. Ueber das Kapital desPächters und all seinen Profit hinaus bewirken sie auch noch regelmärsig dieReproduktion der Rente des Grundbesitzers. Die Rente kann betrachtetwerden als das Produkt der Naturkräfte, deren Gebrauch der Grund-besitzer dem Pächter leiht. Sie ist grösser oder geringer, je nach demangenommenen Höhegrad dieser Kräfte, in andren Worten, je nach derangenommenen, natürlichen oder künstlich bewirkten Fruchtbarkeit desBodens. Sie ist das Werk der Natur, welches übrig bleibt, nach Abzugoder Ersatz alles dessen was als Menschenwerk betrachtet werden kann.Sie ist selten weniger als ein Viertel, und oft mehr als ein Drittel des Ge-sammtprodukts. Keine gleiche Menge produktiver Arbeit, angewandt inder Manufaktur, kann je eine so große Reproduktion bewirken. In derManufaktur thut die Natur nichts, der Mensch alles; und die Reproduk-tion muss immer proportioneil sein der Stärke der Agenten die sie durch-führen. Daher setzt das im Ackerbau angelegte Kapital nicht nur einegrössre Menge produktiver Arbeit in Bewegung als irgend welches gleichgroße in der Manufaktur angewandte Kapital; sondern es fügt auch, i®