Vorrede.
Überhaupt geht meine Absicht Hiebey vornemlichdahin, den Freunden der Sternkunde in unsern Ge-genden von Europa durch das ganze Jahr, eine, demmündlichen Vortrage nahe kommende Anleitung zu ge-ben , wie sie sich mit dem Hinimel und dessen Erschei-nungen, von Zeit zu Zeit, ohne kostbare Werkzeuge undweitlüuftige Rechnungen größtenkheils blos durch den Au-genschein, bekannt machen, und vornemlich die Sterneunter ihren, seit dem entferntesten Alterthum eingeführ-ten sigürlichen Vorstellungen, aufsuchen können. Mitt-lerweile bemühe ich mich, meine Leser auf alles auf-merksam zu machen, was das Firmament, dessen sinn-lich schöner Anblick in einer heiter gestirnten Nacht be-reits Bewunderung verdient, merkwürdiges hat; undglaube hicdurch eine nähere Veranlassung zu haben, beydenselben eine edle Wißbegierde rege zu machen, sich mitZuziehung mehrerer Hülfsmittel vom grossen Wcltge-baude allgemeine Begriffe zu sammlen, die für einen je-den vernünftigen Erdbewohner hinreichend sind, sichüber die Gedankenlosigkeit und niedrigen Vorstellungendes gemeinen Mannes bey Gegenständen, die so sehrauf unsere Achtsamkeit Ansprüche machen, zu erheben,und das unschuldige erhabene Vergnügen zu genieffen,
* 3 welches