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Anleitung zur Kenntniss des gestirnten Himmels / Johann Elert Bode
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164
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164 Ztvote Abtheilung', erster Abschnitt.

Zwischen Nequius im Löwen und Procyon im kleiinenHunde sieht der Kopf der großen Wasserschlanqe t^ra,mit einigen kleinen Sternen vierter Größe. Man wird cuuchniedriger in Südosien zum Osien einen Stern der ersten,oder nach andern der zwoten Größe gewahr, er heißt Al-phard und stellt das Herz der Hydra vor. Dieses la ngeGestirn ist in dieser Gegend bis nach Ost-Südosten am Ho-rizont noch nicht völlig aufgegangen.

Den Raum zwischen Regulus und Alphard nehmengrößtenteils einige kleine Sterne ein, woraus der astro-nomische Sextant formirt worden.

In West-Südwesten geht das große Gestirn des Wal-fisches unter. Es sind aber davon noch viele Sterne hie-selbst sichtbar. Insbesondere zeigen sich die Sterne amKopf des Wallfisches von dem hellen Stern an der Stirndes Widders gegen Südwesten unterwärts. Der hellste,welcher hier am höchsten sieht, ist Menkar von der zwotenGröße am Rachen des Wallfisches. Er hat zwey Sternedritter Größe unter sich etwas zur rechten. In Südwesienzum Westen stehen noch niedrig am Himmel die vier kennt-lichen Sterne an der Brust des Wallfisches.

Den Raum zwischen dem Wallfisch und Rigel im Orion,nehmen die Sterne desEriVcmflusses ein. Im Südwestenfindet man fünf Sterne dritter Größe neben einander, wel-ches die hellsten im Errdanflusse sind. Es sind sonst nochviele kleine Sterne in diesem Gestirn, davon in dieser Ge-gend zuweilen zwey oder drey neben einander stehend ange-troffen werden.

Die