29- Buch. Ludwig der Dreizehnte. 42 l
^ann gesunder und 6oo kranker Soldaten. Sie erhielten freyen Abzug mit klingen-U' Spiel und fliegenden Fahnen nebst sechs Kanonen. Der Verrath an Waffen und^unttion^de'n^die Franzosen fanden, war sehr ansehnlich ^besonders wegen 150 Na-
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^eqim Marschalle von GcHomberg und la Merlleraye legten hrerauf zweyhuna ^ ^"Zösischer Völker und vier Kompagnien Schweißer in diese wichtige Fe-^Se w^nd nunmehr Gchomberg auf die Stadt Salses los, die wegen ihrer^esik ^ lst, indem sie den Weg von Perpignan nach Narbonne beschützt und denfisch's on Collioure versichert, und alsdann die ganze Grsfschaft Rouffillon in Franzö-ten hje - "^n war. Bey der Langsamkeit der svaniscben Anstalten mm Entsatz, wa- Am 29 Sept.
war. Bey der Langsamkeit der spanischen Anstalten zum Entsatz,»sanzosen so glücklich, sich auch dieses Orts zu bemächtigen.
bersck' Inzwischen hatte der Marschall von la Motte in Katalonien und Aragonien^ Medene Vortheile über die Spanier davon getragen. Unter andern hatte er Tama-rida^ Menzon erobert, und da die Spanier für die verlohrne Festung Perpignan Le-,land ^ ^Segrefluß wieder erobern wollten, aber den tapfern Torrecuso,als einen Aus-Nen beneideten und ihm nicht folgen wollten; so kam la Motte herbey und bot ih-8a» spitze, obgleich seine Armee nicht halb so stark war. Der Marquis von Le«
ibn das französische Lager an, brachte den rechten Flügel in Unordnung und trieb Am 7. Okt.
yl,- st* dle Flucht. Gegen den linken Flügel war der Marquis von Mortara fast nichtaber glücklich. Man bemächtigte sich dreyer französischer Kanonen, die den Spa-ern sehr grossen Schaden zugefügt hatten. Indem also nach aller Wahrscheinlichkeitden Sieg in der Hgtzd hatte, so versäumte er die beste Gelegenheit, diesensein e^r, Angriff zu unterstützen. Er ließ dem Marschall von la Motte Zeit genug,sie/ zerstreuten Leute wieder zu versammle», und die Katalonicr thaten ihr äusser-öie w ost Spanier zurückzutreiben. Ein französisches Infanterieregiment brach durch^e» s', ^ und eroberte eine von den verlohrnen Kanonen. Diesem tapfern
» folgten mehrere und man drung so weit wieder vor, daß Leganez, dem esrH^ohnlich an geschwinder Entschließung fehlte, sich unter Begünstigung der Nacht zu-^ zog, und den Franzosen dadurch Zeit gab, den Wahlplatz wieder zu behaupten.
< .^kile schrieben sich den Sieg zu; der Verlust war wohl ziemlich gleich, indem je-ivs hundert Mann und viele von Adel eingebüßt hatte. Der Vorzug der Fran-bestand hauptsächlich darin , daß sie, um die Hälfte schwacher, doch auf ihremstehn geblieben waren. Beyde Feldherren zogen sich hernach zurück, und Lega-^ßcl in Ungnade, la Motte aber wurde statt des zurückberufenen Marschalls vonUnterkönig in Katalonien st.
Her den Niederlanden waren die Spanier beym Anfang des Feldzugs glückst- Feldzug insaute« Nach dem zu Ende des vorigen Jahrs geschehenen Absterben des Kardinal - In- den Nieder,8leicb dort Don Francesco de Melos der vornehmste spanische Regent und zu- landen,de obldherr. Er erschien erst im April, aber doch eher, als die Franzosen, im Fel-, nd war so glücklich, Lens und la Bassee einzunehmen. Die doppelte Armee hatte Am 19 April
Gggz sich und 11 Map.
s^^'^^sinoiresl'. r- P- 746 -7156. ^4«-»v. p < ^'6- p. 562 sqg. 2.1-.
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'p. 2.U. 2. p. 6 82 sqq. 8 y; lqq. Vergl.teD lo. ?. 2. 1^. 49. p. Z74 chg. I-- 5 °- 654
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