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ZO. Buch. Ludwig der Vierzehnte.
1648 hervorthun und rächen. Er stand in der Gegend von Dünkirchen und Greveluig ^um diese beyden wichtigen Plätze zu decken; der Erzherzog hatte ihm den.Marqust ^Gfondrato entgegen gestellt, der mehr Truppen bey sich hatte als er, und sich ^schanzt hatte.'dennoch schlug er ihn. und machte 8oo Gefangene. Dieser Vortheil gablegenheit zur Wicdereroberung der Festung Fürnes. Ranzau sieng wider Wille«fe Belagerung an, und da er sie nicht eifrig genug betrieb, kam Esnde selbst und eAm ro Sept. oberte den Platz in wenig Tagen, ward aber auch dabey, weil er sich seiner Gcwo?heit nach der Gefahr allzusehr aussetzte, verwundet. Die Unruhen zu Paris, vonnen wir bald reden werden, riefen ihn bald darauf aus dem Felde zurück a). ,
Feldzug in Minder glänzend waren die Vortheile, die Frankreich dieses Jahr über in -s
Italien. ßen erlangte. Zu Ende des vorigen Jahrs hatten die französischen Feldherren 'rQuartiere am Po genommen, besonders zu Casale Maggiore, und unterhielten Geinch^schaft mit dem Herzog von Modena, den Mazarim zu gewinnen gewust hatte/'dem er dessen Bruder, den Kardinal von Esic, zum Protektor der französischen''gelegenheiten in Nom ernennt hatte. Die Spanier unter dein Margnis von Lar^.na suchten die Französin aus ihren Posten zu vertreiben. Der Graf von Estrs^war zurück berufen und dem A^arquis von Navarlles, der kaum 25 Jahre alt ^der Oberbefehl ertheilt worden. Die ganze Armee war 5000 Mann zu Fuß undzu Pferd stark: die Spanier aber 1o bis i2,000. Die meisten französischen Officiereten daher den Angriff der Feinde nicht erwarten, sondern riechen zum Rückzug. Der f',ge General, der auf die Tapferkeit ferner Truppen rechnete, und den AnfangOberbefehls nicht durch eine Flucht bezeichnen wollte, widersetzte sich fast allein undte die übrigen auch auf seine Meynung. Er machte schon Anstalten, dem Feind t,gegen zu gehn, als ihm gemeldet wurde, daß der Marschall dü PlesstlS - prasst«^6,ooo Mann in zwölfTagen zu ihm stossen würde, und daß er vor dessen Ankunft n'^wagen sollte. Navarües änderte also sein Vorhaben, und suchte sich nur so gl«möglich zu verschanzen und sich mit Lebensrnitteln zu versehen. Die Spaniereben dies. Dü plessrs kam, aber nur mit 4,000 Mann; auch der Herzog ^LNodcna stieß mit einigen Truppen zur französischen Armee; und nunmehr griffAm z o Zun. die Spanier in ihrem wohlverschanzten Lager bey Cremona an, überwältigte es mitnehmendem Muth, wobey ^lavatlles das meiste that, tödtete 2,000 Mann,1000 gefangen, worunter der General der Maylandischen Ncutcrey, GastStrszzi nebst vielen andern hohen Offieieren war, und erbeutete die ganze Arlisi^einen Theil des Gepäcks und vierzig Fahnen. Der Marschall dü pleMs verkommbey seinen zweeten Sohn, den Grafen von Chorsiul. Uebrigens blieoen franzlE,:Seits noch 22 Kapitäne und viele Gemeine (*). Man belagerte hierauf Cressss,,,,aber die Armee war zu schwach, eine so grosse Stadt auf allen Seiten einzuschl^je
Der Marschall von Gramem in seinen Memoi-ren (D 1 . p- r;8-) sagt nur: Ransau eut Fran-ke peine a kb luuver er l'onzetta comrnepar miracle ciaNS bargus.
a) 1° l. p. 242 - 2 zg.
Ailc'mor>ei «te' P. 26^-286.
e/e ^ko.-.-r-7/7-r 1 . 2. putz. 272-281. ffck.'monei ^P. l.x. 272-286. L-M I.. 2. PLA. i;>-
160. lÄear--. Th. 6. S-5Z2 U. II'
D. 7.P.416 sgg. l''
259 -26;. Sclilegcl Th. 9. S.64 u- 5(*) Martmiere 1. p. 26;.) s.ä'vÄar/ wären geblieben: aber der r«'
Lhonppes, der dem Treffen beygewol-""^sichert: »E^ei'4/Ätei s/e» L- movffe.