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zo. Buch. Ludwig der Vierzehnte.
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1648 zu unterdrücken, UM sein Ansetzn zu ketten. Damit aber doch das Parlament ^
was der Hof von ihm verlangte, geführt werden möchte, so brachte man andre ^in Vorschlag, zu deren Annahme sich Emeri folgender Vorstellungen bediente: ^hatte bey dem Absterben des letzten Königs zwölf Millionen entlehnen müssen /'v,der Schatz ganz ausgeleert gewesen; die Zinsen dieses Darletzns, das man zum U"halt der Armeen habe fortsetzen müssen, hätten den größten Theil der ordentlichen ^fünfte weggenommen; und mau mäste bey gegenwärtigen Umstanden entwed^»^Staat verlassen, oder sich bey der Dürftigkeit der iandleute an hie Einwohner bera -te wenden, damit sie etwas zur Nothdurft des Scaats beytrügen. Das Parias ^konnre nicht alle diese Edikte verwerfen, ohne öffentlich mit dein Hof zu breche"'.^verwarf daher nur einige, und mäßigte die andern, so viel als möglich. Dch ^aber gah im September eine Verordnung heraus, die den Parlamentsschluß zerlM^te, und alle Einschränkuugeu und Mäßigungen aufhob. Allein, die Vakationsk Hmer, die durch eben den Geist, wie die übrigen Kammern beseelt war, verordnete ^Gelegenheit einer Bittschrift, die ihr von einem, der sich über die von ihm gcford^Taxen beschwerte, eingereicht wurde, daß die Verordnungen des Parlamentsher Steueredikte genau sollten beobachtet werden. ^
Der grosse Widerstand des Parlaments gegen die Steueredikte und dieb'^haftlgkeit der VakatiouSkammer brachte die Königin auf den Entschluß, den König"einmahl in das Parlament zu führen, um durch fein Ansetzn die verworfenen Ediktseinigen neuern geltend zu machen. Diese betrafen die Errichtung allerhand neuer?»lamentsmnd Kanzleybedienungen, und anderer Einrichtungen, wodurch man ansckch^Summen zu erheben glaubte. Der König erschien also am izten Januar 164b ^Parlament, ohne dasselbe eher, als Abends vorher sehr spät, davon benachrichtighaben. Er brachte sechs Edikte mit sich, die weit schädlicher, als die vorigen, n)g,Talon sprach sehr nachdrücklich wider diese Art, den König ins Parlament zu ft'^ium dasselbe zu überfallen, und verlangte die Freyheit der Stimmen. Seine Rede ^te die Königin und missiel den Ministern, besonders dem Kardinal. Indessendie Edikte doch in die Register gebracht. - /
Die Königin glaubte dadurch viel gewonnen zu haben, daß sie dleParla«"^,glieder das Gewicht ihres Ansthns hatte fühlen lassen : allein, sie erkannte gleiss »folgenden Tag, daß sie nicht viele Ursachen hatte, sich über den glücklichenFortga^jsrer Unternehmungen zu freuen. Das Parlament schämte sich, daß es diesenin seine Freyheiten zugelassen hatte, und hörte deswegen die Klagen aller, die sich §,1!die Edikte beschwerten, a». Es untersuchte sie von neuein, und wollte den HosWiderruf derselben bewegen, um das unruhige Anhalten des Volks zu befriedige^ihm eine Bittschrift nach der andern überreichte. Endlich wurde es durch seinen e>^>iVortheil beseelet, sich zum Erretter der unterdrückten Freyheit auszuwerfen.hatte die Besoldungen der Rechnungskammer, des Steuerhofs und des grossenauf vier Jahre eingezogen, um dadurch der Nothdurft des Staats zu Hülfet Amcu, und den Obrigkeiten dagegen versprochen, ihre Aemter erblich zu mache"'
17 May. diese in ihren persönlichen Vortheilen beleidigte Kollegien beschlossen, sich mit detN ^ ^ment zu vereinigen, und eine Verbesserung des Staats zu verlangen. Vergebe"bot der Staatsrath dem Parlament, in seinen Bekachschlagungen werter zu geho"'^F