Band 
Neun und dreyssigster Theil.
Seite
498
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498 zo. Buch. Ludwig der Vierzehnte.

klarte. Und eben so wenig würkte eine andere Erklärung, die zween Tage vorEnde der Minderjährigkeit des Prinzen zum Vorschein kam k).

Liidivi., 14 Diese Minderjährigkeit gieng nach der französischen Staatsverfassung mit ve

wird volljäh. Antritt des vierzehnten Lebensjahrs des Königs zu Ende, zur grossen Freude der Korig u. trit die gin^die nunmehr von allen bisherigen Widerwärtigkeiten frey zu werden hoffte,Regierung Ludwig der Vierzehnte begab sich am zweeten Tag seiner Volljährigkeit mit/ ,«n. Am ; ^.sehnlichsten Begleitung ins Parlament, und erklärte, daß er nach den Gesetzen

Staats von nun an die Regierung selbst übernehmen wolle, in Hoffnung, Gott ^de ihn mit hinreichenden Kräften unterstützen, um als ein frommer und gerechter^,rüg zu herrschen. Hierauf nahm der wieder in seine Würde eingesetzte Kanzler dAUier das Wort, um den Willen des Königs weiter zu erklären; und die KöE .,legte alsdann ihre Regentschaft mit einer kleinen Rede nieder. Nach diesem las ^das gewöhnliche Edikt gegen die Zweykämpfe und Gotteslästerungen und eine .rung zur Rechtfertigung des Prinzen von Londe , und trug alles in die Register °Parlaments ein. .

LdNde war bey dieser Feyerlichkeit nicht erschienen, unter dem Vorn)^,daß es sich nicht schicken würde, bey der Vorlesung der ihn betreffenden Erklärung",genwärtig zu seyn, in der That aber, weil er Nachstellungen befürchtete. Denn rMarquis von Siliert hatte inzwischen seine Unterhandlungen mit dem Grafen" ,Fuensaldagna fortgesetzt, und von ihm die anziehendsten Versprechen erlangt. ^ >de, voll von Vertrauen auf diese Zusagen, suchte zugleich die Zahl seiner Anh^in Frankreich zu vergrößern. Er ließ die Herzoge von lTlemours und RochesAcaulr nach Montrond kommen und berathschlagte sich mit ihnen. Er hätte auch § ^den Herzog von BsuiUon und dessen Bruder, den Vicomten von Türenne, inPartey gezogen. Allein, das Betragen, das er seit seiner Loslaffung gegen sienommen, hatte beyde sehr kaltsinnig gemacht. Der erste wollte sich nicht erklärest,",die Partey fest verbunden wäre, und der andere, den der Prinz bisher nicht gej^v,hatte, glaubte durch seine für dessen Freyheit angewandte Bemühungen von allenkern Verbindungen frey zu seyn. Ja, er hatte auf das Einladungsschreiben des ^nigs die spanischen Dienste verlassen und war an den Hof gekommen. Londe^ nms^also mit den Versprechen der Spanier begnügen. ^

Der Priiix Inzwischen hätte ihn die Erklärung des Königs wegen seiner Unschuld

vorrConde'ee.'gen können, wenn dieser in einem Alter gewesen wäre, wo er sein völliges Ansehst ^greift bitte brauchen können. Da aber die Regierung noch ferner in den Händen der K^blieb, die dem Prinzen den Untergang geschworen hatte, und dem Kardinal /

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Waffel« wi>ber und erregt einen Neu.rn bürgert.Krieg.

k') AteErVer -k Koc-ke/o«ca»/r p. rzg-rZf.-ie IV;. p. 581 lqg- V. 4.

r lgg. 5 r lqq. n 7 kqq. 1 z 8 lgg- r 8 0 sqq.

-ro kqg. tie 7 a/o?r "r. 7. p. 1. p.196

sqq. ll, 2. p.i tqg- Zi lgg- 141 lgq.

/ie.L l'. 2.P. 14; lgg 169 kqg. roy igg. rz8thq. 27 r kgq. «ie 'IV 1.

226 lqq. l'. r. P. 98 tqg- 121

tgg. 154 lgq. MUne/ ffe 81-

»24. r.P. 276-452. IVz.

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Aiemor. e/ «V 1°. z. p. 91 /

l'. z. p. 167-205.

's. 2.P. 19-75. I.. z.p

1'. 2. b,. 5. PAz;- io8 tqg. 1 -7 .

tqq. tVw/r 5. p. 284^. 6. p-

Vergl. I.a^e7lV 2. p. 188 lgg- ^^ s/jtqg. 1". r. p. 1 tqq. z z

92 kgg. 1'. 2. p. 110-190. ^

TH.9.S. 148-169.