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zO. Buch. Ludwig der Vierzehnte.
r6zz die französischen und savoylschen Truppen zu überfallen. Schott war er über den ^naro gegangen, und war eben beschäftigt, sich der Brücke zu versichern, als (Ära"Am -5 Sept. cey ankam und dessen Vortrab angreifen wollte, ehe derNachtrab herüber käme: allem/er muste auf sein schweres Geschütz warten, und fand die ganze spanische Armee vorsich, ftdoch auf einem sehr eingeschränkten Boden. Er benutzte diesen Vortheil,fieng mit seinen Generallieutenanten, den Marquis von Monrpesät und Vardes/^Gefecht an, das sehr blutig und hartnäckig wurde. Die Schweißer thaten sich ^stärksten hervor; als sie keine Kugeln mehr hatten, rissen sie die Knöpfe von ihrendem, und verschossen sie gegen die Spanier. Endlich zogen diese unordentlich über °Brücke zurück, und hinterliessen 900 Todte und noch mehr Verwundete und Gefallne. Der Marquis von Laracena war selbst verwundet, sein Neffe und der Gen^seiner Reuterey aber getödtet. Auf französischer Seite war der Verlust zwar nicht ^ringer: aber der Herzog von Sav-yen wurde doch durch den Gewinnst des Trefftin seinem Bündniß mit Frankreich bestärkt.
Die Armeen in Güyenne, in den Niederlanden und in Italien hinderten ^' französischen Hof, starke Hülfe nach Katalonien zu senden. Doch befreyte der seit ^Eroberung von Barcelona dort kommandirende Marquis Hü Plessrs-Lelttere die Aden Spaniern eingeschlossene Stadt Rozcs, und besetzte oder schleifte einige SchEDie Spanier, die noch schwächer als die Franzosen waren, zogen sich, viertausi"Mann stark, nach Gerona. Belliere hoffte, sie dort einzuschliessen und bald avEhungern; er bemächtigte sich der Zugänge, und benachrichtigte den Marschall von O .^ quittcoukt von seinem Vorhaben, der schon im Begriff war, mit einem starken E,Äm 2/ -M. zu ihm zu stoßen. So bald dieser angekommen war, verwandelte er die Einsch,,sung der Stadt Gerona in eine regelmässige Belagerung. Er hatte beynahe zwey ^^ nate damit zugebracht, als Don Juan d'Austrra (') zuin Entsatz h-rbeykam, ^Am -6 ^ept. nach einigen fruchtlosen Versuchen eines von den französischen Quartieren kurz vor ^ges-Anbruch angriff; die dort stehenden Schweißer flohen; die Regimenter des HE.von Anjou und der Königin wurden in Stücken gehauen; die Belagerten thaten ei>HAusfall, und das ganze Quartier kam- in die Gewalt der Spanier. Dem MarsE'von Hscqumcsurt blieb nichts übrig , als ein ordentlicher Abzug, wobey er seinesnonen und Gepäcke rettete, und nach Roussillon flöhe. Don Juan verfolgte si'>.Sieg, bemächtigte sich der Landschaft Ampurdan, und schloß Rozes von neuem ^Hocquittcoure wollte die erlittene Schmach tilgen, und rüstete sich während des ^tobers und Novembers dazu. Der französische Hof unterstützte dessen Absichten, und sss.te ihm einen grossen Theil der zeither in Güyenne gebrauchten Truppen: Nunmehrer zu Anfang des Decembers wieder nach Katalonien gerade auf Rozes los, UM teb^Mittel hmemzubringen; die Spanier wichen, und er erreichte seinen Zweck. MY k,ner Rückkehr stleß er auf einen grossen Haufen spanischer Reuterey, die ihm dest^,bergang über einen Hluß wehren wollte, schlug sie aber nebst der dahinter stehende^^fanterie. Die rauhe Jahrszeit hinderte die Benutzung dieses Vortheils; man giMdie Winterquartiere"). . ' ^ ^
Ziidt'"
(*) Johann von Gestrcicl), König Philipps D 4. p. i . ; y. ^ ^
des Vierten natürlicher Sohn
n) z. P. zz6 lqq.
z 9 8 lgg- -/e x. ; 6 8'