zo. Buch. Ludwig der Vierzehnte. 5 Z 9
"°ch unglücklicher, als der Herzog von Lothringen , war, nähert? sich zur Zelt der rSzy6richenshandlungen den pyrenäischen Gebürgen, und kam nach Fuente-Rabia, umBeystand des spanischen und französischen Ministers anzuflehen. Denn er schmei-chelte sich, daß ihre Könige, seine leibliche Vettern, nunmehr , da Lromwel nicht">chr war, es endlich wagen würden, seine Sache, die gewissermaßen die Sache allerMonarchen war, zu vertheidigen. Don Haro erwies ihm viele Höflichkeiten, aber^iazarmi wollte ihn nicht einmal sprechen, unter dem Vorwand, daß eine solche Un-terredung Rarstt nichts nützen, Frankreich hingegen bey den Engländern verdächtigSachen würde. Eigentlich aber geschah dies, weil Mazaritti vor der UnterzeichnungFriedens nichts thun wollte, das Frankreichs Bundsgenoffen Grund zu Klagen hat-st geben können. Aber eben deswegen stand Lokart, Lromwels Gesandter, noch^ dem grossen Ansetzn, und man bot ihm sogar den Einschluß seiner Republik in denuriedensvertrag an. Denn Mazarini hielt Rarls Thronbesteigung für unmöglich,x"rog sich aber. Aarl wurde, wie bekannt, selbst durch die Engländer zurückgeru-fn, und war schon.ruhiger Besitzer seines Throns, ehe Ludwig der Vierzehntedurch Prokuration vermahlt war e). '
_ Weil der französische Hof wüste, daß der König von Spamen selbst an die 1660gränze kommen und die Infantil, Ludwig dem Vierzehnten überliefern werde, K. Ludwigso ha^e er sich, um in der Nahe zu seyn, in die südlichen Provinzen begeben. Er durch- reist durch er-liste, da sich die Sache verzog, Languedok und Provence, um den Frühling zu erwar- ^ Provi»-ten, da erst die königliche Braut ankommen sollte. Bey dem Aufenthalt des Königs bestimmtenZu Ast kam der Prinz von Londe noch vor der Bekanntmachung des Friedens dahin, Gemahlinum dein König seine Ehrerbietung zu bezeugen und um Gnade zu bitten. Ludwig entgegen^ewpfieng ihn etwas kaltsinnig; doch sprach er zu ihm: Mein Vetter, nach den Am ,4Kosten Diensten, die ihr meiner 2xrone erwiest», erinnere ich mich eines D^Prmzv.Uebels nicht mehr, das nur euch selbst geschadet hat. Londe begab sich b/ms/lstld darauf nach Parts, unter dem Vorwand, daß seine Angelegenheiten ihn dahinliefen f).
Während dieser Reise des Hofs starb zu Blois der Oheim des Köm'gs, Her- Am - Febr.K Gasto von Orleans, im z-stenIahr seines Alters. Er hatte in der ersten Ehe"llt hex Herzogin von Monrpenster aus dem Hause Bourbon eine Tochter gezeugt,
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e) Irattato äella xaee conslula
l. c. p. i;-77 - I-Met Laechnat csls-ok, on voit le leeret 6e Irr neZociationla paix des ^lienees et Irr relatron äe8^dkereneeg gu'11 a eilss pour ce küsst: avecE' l-ciuis 6s liaro, Nirätlre ä'LspaMe.^vsc.^trez letttes ste. ("a ^mlisrä. 1690. ir.)
6«8 euirevrres äes äeux Niniürss äs^nee et ä'LkpaAne äans l'luls äs8 k'iriürnsje tralts äs 1a xaix Generale; bey der"^führten französischen Uederschring des Prior"rv p- 429 - 228- kax Inrta aä ?z-renaeo8Fontes Liruc, NVLblX etc. aä Kxenrxlsr«ritlench lüüo. z. (.ist der lnrcin. llcbcrschung^r Axens von Priorato's Geschichte des Pm
renäischen FriedcnS beygefügt). O» Zlom P. 6.?. 2. p. 264 lgg. ILese--. Le,-ost. P. x. p.stg. '1^.2.1^.8.P-;r8-;66.
,<le 1. 2.P. istosizh. Afemorre/cie älsr-
tepi//e 1. Z - p- 87 - ) 9. AleMcchrt -le17 . 4.^.188 lhg. P. f.
p. 206 - 2zs. r/e Oöoe/Me/ 2.P.
;8 lgg. Z^e»ro/» e, «ie P. 2. p. 2)2-24/-
Vergl. > 1 °. z. p. 106 - I;o. e T .
2.p.4s;-;i9. Keöott/er l'. z. p. ,22 -17,. rol-216. Schlegel Th. 9/S.262-278."
f) A1cmor>--i 17 P-48 lgg.
AilFmor-'^ -le 1. 4. p. 2zo - 2)7.
L,. ;.p. ;o4- Vergl. 'I'. 2. p. ; i>i.
siü. Schlegel Th-9. S. 278 u.f.