Band 
Neun und dreyssigster Theil.
Seite
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ZO. Buch. Ludwig dLt Vierzehnte.

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kommen, sind auch schuldig, Postbarquen darauf zu halten, die durch Maulesel obckPferde gezogen werden und Reisende fortbringen, und wenn gleich keine vorhanden si^dennnoch ordentlich ab - und zugehen müssen. Der Kanal ist unstreitig nützlichaber nicht alle Wünsche erfüllt, und kann wegen des seichten Wassers und vielen SMdes oft nicht befahren werden ch.

Franzosen Indem Frankreich durch Beförderung des Handels, der Schiffahrt, der

helfen bey Sr. nufakturen und Künste groß wurde, ward es auch auswärts durch die Hülfe berülMEouhard die rg mitten im Frieden verschiedenen Machten leistete. Die Türken machten sich ^mahls in Europa sehr furchtbar, indem sie zu gleicher Zeit mit dem Kaiser und mit ^nedig Krieg führten. Bisher hatte es Frankreichs Staatsinteresse erfordert, seit AMdem Ersten mit diesem Volk in Verbindung zu stehen, nicht nur um seine vortheilhMHandlung mit den Türken zu verstärken, sondern auch um der anwachsenden Macht ^Hauses Oestreich Einhalt zu thun. Inzwischen suchte Ludwig Ruhm, wo er kon»^

und ob es ihm gleich Vortheil brachte, daß die Türken Ungern beunruhigten, so wüE- ' " ' " ^ . . ------ ^

Türkei, besieg«eil.

er doch nicht, daß sie es erobertenReiche die Hülfe nicht abschlagen

Ueberhaupt aber konnte er dem Kaiser undum die er ersucht wurde. Er schickte also 60

Mann nach Ungern, unter den Befehlen des Marquis von Loltgm, demSprößling dieses ehedem so berühmten Hauses. Er führte den Kern des französischAdels mit sich, unter andern den jungen la Feuillade, einen ehrgeizigen undnehmenden Herrn. Diese Hülfsvölker kamen erst gegen das Ende des Junius dill^Jahrs in Ungern bey der kaiserlichen und Reichsarmee, die den Grasen vonAm i Aug. cuculi zu ihrem obersten Befehlshaber hatte, an, und halfen das bald darauf erEund entscheidende Treffen bey St. Gotthard gewinnen. Dennoch willigte Kaiser Lv'pold in die von den Türken vorgeschlagene Friedensbedingungen, vornemlich in derficht, die Anschläge Frankreichs wegen der spanischen Monarchie, die damals schon Emerklich waren, desto kräftiger hintertreiben zu können. Die französischen Gesch'^

schreibcr werfen dem Kaiser bey dieser Gelegenheit grossen Undank vor. Unterdes

Franzose»

sichert doch Morttglat, Leopold habe den Grafen von DleM'chstem nachgeschickt, um Ludwige» für die geleistete Hülfe Dank zu sagen chhelfe n "dem ^ Sme andere Hülfe leistete Frankreich in diejem Jahr dem damaligen KursivKurfürsten v. bNchnz, Johann Phlilpp, aus dem Hause Schon born, als er sich die EMainzErfurt Erfurt völlig unterwerfen wollte. Auf sein Ansuchen schickte ihm Ludwig dreyta^sunterwerfen. Mann zu Fuß und achthundert zu Pferde, unter dem Generattieutenant von

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T Z- ?- 141 chg- tiet-ott/ee 1 . 4. p. fj,'-is(Dieser Geschichtschreiber behauptet ohne Dcauf eine sthr dreiste Art, der Kaisergrößten Vortheil in diesem Krieg derder Franzost'!, zu danken gehabt. Dahiy ^ ,„icauch die bey der Gelegenheit geprägteder prahlerischen Znsthrift: LsrniÄnlalurcis aä ^tradonow csetls.) vc la ^ .zGeschichte des osmannischcn Reichs B- Z' uZ»>ri. f. Griffet Th. 15 . S. 77 ». f. Gck'G

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