Zv. Buch. Ludwig der Vierzehnte.
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DcrHerz. v-Verri stirbt-
Ludwig 14. le-gitimirt! sciuemichclichenPrinz?» imJul-
S'N> durch diesen und durch den Nastädter Frieden den Streit -wi- ,.und harre alles fünften wegen der spanischen Krone von Grund aus gehoben,' Der Kachelst
wegen "weil slck «Ker2Anerkennung seines Enkeks als Königs von Spanien zu bc-- nicht ;u i!cn'e-kcl nickt w,i2 «der der Kachr daraus nicht einlasse» wollte; so drung Frankreich auf diesen Arst, Se», Philipp
) erter, um die Unterzeichnung des Friedens nicht langer aufzuhalten b). ^.o. Span.
iu crkmnc».
Dierzehiite hatte also doch »och das Vergnügen erlebt, seinen Hanptend-z veck, die Erhebung seuies Enkels auf den fpanischsn Thron erreicht zu sehen und seinen Untertdmuen den Frieden wieder geschenkt zu haben. Aber desto mehr schmerzte es ihm, daß der Tod nochNicht aufhörte, Verwüstungen unter seiner Familie anzurichten, und sie auf wenig Personen herab-Mjetzen- Der Herzog von Lern starb zu Marli, ohne Kinder zu hinterlassen. Das Haus Bonnvon stand also auf schwachen Fusse». Der König, aus Desorgniß mehrerer Todesfälle in seinemHause und der vielleicht daher entstehenden Streitigkeiten, und aufAmatheu der Frau vontcnon, gab eine Erklärung zum Besten seiner Söhne von der Frau von -Moutejpgn heraus per--Möge welcher in Ennangelung rechtmäßiger Prinzen, mit Ausschluß aller übrigen, die Krone mirvollem Recht dem Herzog von Marne und seinen männlichen Nachkommen, und nach deren Abgangdem Grafen von Toulouse und seiner männlichen Nachkommenschaft zugehören sollte. Ihre Nach-kommen sollten künftig in eben dem Alter, wie die Prinzen vom Geblüt, im Paria,nenc Sitz undStimme haben, und nicht zur Eydesicistung verbunden se»n, wenn sie auch keine Pairien besässenSie sollten daselbst alle Ehrenbezeugungen der Prinzen vom Geblüt erhalten. Ihre Nachkommensollten auch an allen Orten und bey allen Gelegenheiten, so wie diese zween Prinzen selbst nicht an-ders, als wie Prinzen vom Geblüt, angesehen werden, nach denen sie folglich unmittelbar und vorallen Prinzen aus regierenden Häusern, wie auch vor allen übrigen Herren, weü Standes sie guckimmer seyn möchten, den Rang haben sollten. Dieses Edikt wurde in Gegenwart des Eierzogs vonAngmen, des Prinzen von Tonn, des Herzogs vü Mame und deü Grafen von Toulouse -w-e-»er geistlichen Parts und siebzehn Herzoge und Pairs in die Register des Parlaments eingetraam'
Im folgenden Jahr wurde dieses Edikt durch eine neue Erklärung bestätigt, und dk 22 lPrinzen den Prinzen vom Geblüt in allem gleich gemacht. In der RcgimmgSgeschichte LuvWMs^6 Fünfzehnten werden wir jedoch die Aufhebung dieses Edikts erzählen müssen. Gleich nach die-sem Edikt schickte der König cm anderes mit seinem versiegelten Testament in das Parlament. Erverbot durch das Edikt, das Testament nicht eher als nach seinem Absterben zu eröffnen. Er hattedarin Verfügungen wegen der Minderjährigkeit seines Urenkels, des künftigen Königs, getroffendie, wie wir künftig sehen werden, auch nicht befolget wurden c). " '
Wir übergehen eine zu Anfang des folgenden Jahrs vorgefallene Carimonie am französi-schen Hof Mit einem Gesandten aus Perficii, weil sie nicht die geringst« Folge halte und erwülvUen lieber einer ernsthaftem aus England gekommenen Gesandtschaft. Die Königin Anne war nockim vorigen Jahr gestorben, und ihr bestimmter Nachfolger, der Kurfürst von Hannover fvl.ite ikrauf dem bricrischen Thron, umer dem Namen Georg ver Erste. Dieser neue König war aleicknach dem Anrritl seiner Regierung darauf bedacht, wie er Frankreich zur Erfüllung der Uc'rcckterFriedcnSpnnkte bewegen möchte; und am meisten dnmg er auf die Erfüllung des die Stadt D °kirchcn betreffenden Artikels. Die Festungswerke waren zwar geschleift, aber der Hase» s«ausgefüllt, daß durch den alten Kanal so grosse Schiffe, als jemals einlaufen konnten !Oi-we an dem Kanal waren auch noch da, und überdies arbeiteten die Franzosen-wl zu Mardyk, eine Stunde von Dünkirchen, welcher Kanal sowohl als a "
chcn gehn sollte. Man hatte auf diesem Kanal schon den Grund zu Schleuste gelebt, die
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