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Monat Augustus.
Die Betrachtung der Milchstraße.
Wenn man um die in der vorigen Tafel angesetzte Zeitdas Sterngcfildcübersieht, so zeigen sich sogleich sehr deutlichdiejenigen weißlichen Stteifcn unter den Sternen, welcheden Himmel inZigur eines Kreises ununterbrochen umgeben,Und unter dem Namen: der Milche oder Jacosisstraße, (Vialactea) *, bekannt sind. Ansetzt sieht der breiteste Theil dettselben über dem Gesichtskreis, welcher sehr getheilt undweiter aus einander erscheint, als derjenige, welchen wirin den Monaten Januar und Februar in der Gegend derZwillinge, des Orions rc. beobachteten. Sie geht, um zuerstüberhaupt ihren Stand zu bemerken, voM Horizont in Süds
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* Schoü die Alten find lange vor E'sindung der Ferngläser auf dieGedanken gekommen, daß der Schein in der Milchstraße von dclstvereinigten Glame einer zahllose» Menge kleiner Sterne entstehe,d,e wegen ihres schwachen Lichtes für uns unsichtbar bleiben. Alsdie Stcriikuiidigc» nachher anstiigen, diese prächtige Zone desSterngewölbes mit Ferngläsern zu betrachten, entdeckten sie istderselben mit großem Erstaunen eine unzählbatt Menge kleinerSterne, und »ahmen es hierauf als völlig ausgemacht an, daß derlebhafte Schimmer der Milchstraße einzig und alle:» dem vereinig-ten Lichte dieser kleinen Sterne zuzuschreiben sey; allein, anictztwollen einige Astronomen dieser Meinung nicht völlig bevpstichtcn-Dcnn da sich durch die vollkommensten Fernrohre, welche die mensch-liche Kunst in unsern Zeiten erfunden, in der Milchstraße größten«theils «och imme r ein blasser Schimmer zeigt, worin sich keine Ster-ne untcrschtiden lassen, so haben sie hierüber andere und ziemlichwahrscheinliche Muthmaßungen gew>igt. Nelleicht sind aber unserebeste» Ferngläser noch lange nicht zu der Vollkommenheit gebracht,welche erfordert wird, um uns die kleine» Sterne zu zeigen, welche die-senSchimMer verursachen,und vielleicht werden wir nie dazu gelangest.