völligen Ekel vor allen sinnreichen undge-lehrten Schriften erwecken. Jedoch dasBeyspiel Ew.Hochwohl- und Hochedelgeb.zeiget^ es sey nicht unmöglich, daß man demungeachtet dennoch einen zarten Geschmackan den freyen Künsten beybehalten könne.Der Eifer und die Treue, womit Dieselbendie Einkünfte des Landes besorgen, und inihrer gehörigen Richtigkeit erhalten, be-nimmt Demselben zwar die Zeit, dochnicht den Trieb, sich mit den Musen zu ver -gnügen. Dieses habe ich schon oftmals inder Stille gerühmt, und nebst denen an-dern Tugenden, die Ew. Hochwohl- undHochedelgeb. erheben, voll Verwunderungmit Schweigen verehret.
Dürfte ich aus einer Zueignung eineLobschrist machen: So würden mir Deroviele Verdienste überflüßigen Vorrath da-zu hergeben. Da es aber zu meiner Absichtgenug ist, daß ich Denenselben nur meine
Hochachtung einmal öffentlich zeige: So
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