rr Der Oden erstes Buch.
Das alles wird man in Geschichten-O Herr! zu deinem Preise sehn:
Calliope besingt in ewigen Gedichten,
Was ißt durch deine Hand geschehn.
Wer ehrt nicht auch die Freundschaftsproben,
Die Sachsens Haupt von deiner Hand gespürt?
So lang Augustus lebt und Pohlens Zepter führt,
So lange werden sie erhoben.
So lange Warschau sich mit Dresden wird verbinden,Wird deine Großmuth Kränze finden.
Ach träf auch die bedrängten Heerden,
O Käyser! einst dein Gnadenstral; >
Die oft, auch unter dir, ein Raub der Feinde werden:Wie priese dich aüch diese Zahl!
Ach, schütze doch auch die Gewissen,
Und thu, wie Gott, der alles gleich ernährt;
Der auch die Heiden nicht in seinem Grimm verzehrt,Die sich doch seinem Dienst entrissen.
Ja ja, wir hoffen schon, du schonst hinfort der Armen,Durch ein recht väterlich Erbarmen.
Gebracht! welch himmlisches Gesichte!
Welch Götterkind erscheinet hier!
Sein sanftes Auge stralt von einem heitern Lichte;
Ein Oelzweig ist der Hände Zier.
Irene selbst verläßt den Himmel,
Sie kömmt zurück nach unsrer Unterwelt:
Bellona bebt und zagt, selbst Mars ist ganz entstellt;Man hört ein freudig Lustgetümmel.
O mehr als güldne Zeit! o längst erwünschte StundenWie schön habt ihr euch eingefunden!
Seht