Fünfte Ode.
(§eht! Amok selber leitet sie^icht in verschleime Fürstenhäuser:
selber knüpft das Band der Eintracht hie,
^urch dreyer Fürsten Myrthenreiser.
^priesnes Anhalt! dich alleinbeglücken solche Prinzeßinnen,
^ie an Verstand und Schönheit ungemein,
seltner Tugend reich, der Prinzen Herz gewinnenÄ8ie sonst ein Gärtner Arm und Handliebsten nach dem Baume strecket,ihm die Frucht, die er so köstlich fand,
^ast stündlich neue Lust erwecket!
^ie sich des Winzers Lüsternheitgeständig nach den Reben sehnet,
Zl
Zu
Welchen sonst der Trauben^Süßigkeit,
^it vielen Jahren schon den Leckermund gewöhnet.. Tie blicken beyde ganz verliebt,
"uf ihren Zweig, auf ihre Reben,
wlffens schon, was der für Aepfel giebt;
lind
^as dieser pflegt für Most zu geben.
E? bebt ihr Arm! Wie fährt er gleichMacht nach den gewohnten Aesten;
^ fragt man sie: Was lockt, was reizet euch?
° ist die Antwort da: Hier schmeckt die Frucht am besten.^ ^o, theurer Fürst, Prmz Christian!
^ 3>eng es dir in deinem Lieben;h ^ sahst das Glück der beyden Brüder an,
^ bist h^y Anhalts Stamm geblieben.
recht: So darf dein Freudenfest^ werthen Brüder Lust nicht weichen;
^ ^>gt das Glück, das Schwarzburg nicht verläßt,reyer Brüder Wohl ein dreyfach Gnadenzeichen.
Gcneuß,