Siebende Ode. zz
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VII. Ode.
Auf das hohe Geburtsfest
Frauen Sophien Eberhardinen,
Fürstinn zu Schwarzburg,
Z. 5 N.
ht. ^!§0hr holden Musen, helfet mir
Des treuen Eifers Trieb erklären.
Helft meines Herzens DankbegierIn frohev^Deutlichkeit gewähren.
Ihr muntern Schwestern, laßt mein RohrMit ungewohnten Tönen klingen;
Und daß mir mag ein Lied gelingen,
So rückt mich selbst in euer Chor.
Aolymnia, bist du es nicht?
Ach ja! willkommen, kluge Schöne!
Ich seh dein heitres Angesicht;
Ich höre deiner Seyten Töne.
Du singst, du spielst, du lockest mich.
Welch Feuer regt die freyen Sinnen!
Ich seh den Sitz der PierinnenUnd Geist und Blut verändern sich.
Nun seh ich meiner Fürstinn FestMit doppelt aufgeklärten Blicken;
Weil Phöbus selbst mir zeigen läßt,
Was Herz und Auge kan entzücken.
Da wohnt ihr Fürst, Prinz ChristiansIn Ruhe, Segen und Vergnügen;
Weil Glück und Wohlfahrt so gestiegen,
Daß es kaum höher steigen kan.
C -
Doch