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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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Zwölfte Ode.

(§ie bricht schon an, die güldne Zeit,wir aus Schwerinern Sicheln schmieden;keine Macht der andern dreut,

^eit dem die Feder mehr, als sonst der Stahl entschieden,^.weicht der Völker Barbarey;

^an liebt kein rohes Feldgeschrey,

^eit die Vernunft den Platz der Dummheit eingenommen.Av scheint es, daß dem Occident,

^er Gott den Gott des Friedens nennt,

^°r allem Blutdurst schon ein Ekel angekommen.

Zwar Waffen blinken überall,

^och nur zur Lust der Potentaten:

Alan hört der Stücke Donnerknall,

nur aus Frölichkeit im Glück vergnügter Staaten»As wurdest du, o Herr! begrüßt,

As Leipzig, dessen Lust du bist,

als sein neues Haupt mit reger Brust empfangen;As h^ des Bürgers Rohr gekracht,

, s du ihn gnädig angelacht,

ihn; für Zärtlichkeit die Augen Übergängen.

^ ^ey, Herr ! ein andrer Salomon,

As wie dein Wesen längst geschienen;enn Sachsens Glück entspringt davon,

seine Kinder dir in Ruh und Friede dienen,macht die Völker groß,en>, Stadt und Land, dem Glück im Schooß,fetten Acker baut, den Handel eifrig treibet:

Dessen daß ein rüstig Heer,

2 °^sit Zu tapfrer Gegenwehr,

^ voller Sicherheit in steter Uebung bleibet.

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