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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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61
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Dreyzehnde Ode.

Germanien zückt iHt das Schweröl,Dieweil es Carl und Recht verlangen;

Denn Frankreichs freches UnterfangenIst freylich der Bestrafung werth:

Nun dampfet der Trompeten SchallZwar sonst der Musen sanfte Flöten;

Jedoch die Lieder der PoetenVerstummen noch nicht überall.

Man hört sie noch, mit lauten Chören,

Dw SchuHherrn ihrer Kunst verehren.

! Ludwig Rudolph, das bist du.

Sammt der durchlauchtigsten Christinen.

Der ist nicht eifrig euch zu dienen?

Dem höret ihr nicht gnädig zu?

So viel auch Deutschland Fürsten hegt,

Die ganzer Völker Wohlfahrt bauen:

So selten ist ein Haupt zu schauen,

Das so, als ihr, die Künste pflegt,

Das unsern Witz und Fleiß im DichtenMn solcher Einsicht weis zu richten.

Beglücktes Lauchftädt, sey erfreut,

Aieß hohe Paar bey dir zu sehen!

^ >e wohl ist dir dadurch geschehen!verewige die schöne Zeit!

stolz; denn sieh! an Braunschivetzs Heil,» Das unsern Kayserstamm gestühek,

lht auf Deutschlands Feinde blitzet,^>mnn Oesterreich und Rußland Theil.

^ie solltest du denn nicht erkennen,

Das dir chund für Sonnen brennen ?