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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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115
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Fünfte Odk

Astraathats! Sie zeigte dir,dem verirrker Wahn von ihr^Ehr falsch geträumt, sehr falsch gesungen.

^er wilden Scythen rauher Strand^ah deutlich ihre Rächerhand,oft dein Seytenspiel erklungen:

^enn Straf und Seufzen ließ ja sehn,

Hräens Flucht sey nie geschehn.

Ach Freund! durch den der Göttinn Geistheut in neuem Schimmer weist;

^eil du sie stets so hoch geschähet:

^Freund, dem sie mit frohem Muthwohlverdienten Lehrerhutdie gelehrte Scheitel sehet:

E^in eigner Fleiß hat fest gestellt,

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^äa sey noch in der Welt.c>> . ,

. ^a, ja ! sie herrscht, sie schützt uns noch,^ läßt der Laster hartes Jochurch ihre,. Kinder Arm zerbrechen.

^ bleibt noch, was sie vormals war,

^ Schuh der Unschuld in Gefahr)siehe sie noch die Tugend rächen;

^ ist e§ noch, wie sonst, gewohnt,sie der Frevler nie verschont:

L I , V»/

Geist mit ächter Wissenschaft,mit Redlichkeit gerüstet,sah dich jederzeit,

J^?mverdroßner Munterkeit,

Söhne Schmuck gelüstet,dein Wunsch erfüllt,

' Alters dein Verlangen stillt.

H 2

Du

hast, o Freund! in ihrer Kraft

Dein