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Dreyzehnde Ode.
O selig! wer so weit schon ist,
Wo selbst die Lehrer lernen können,
Wir sehen, daß du glücklich bist;
Wie kan man dir den Stand nicht gönnen?Man sehnet sich vielmehr zugleich,
Und wünschet gleichfalls, bald so reichAn wahrer Wissenschaft zu werden.
So sehr man hier nach solcher strebt,
So manches Jahr man auch erlebt:
So wenig wohnt sie hier auf Erden.
^hr Aeltern, weint, doch denkt zugleich,Der liebste Sohn sey nicht verlohren;
Ihr hattet ihn nicht nur für euch,
Nein, auch zur Ewigkeit gebohren.
Da ist er glücklich angelangt,
Und weil er schon mit Kronen prangt,
So ist er gar nicht zu betrauren.
Und folgt ihr selbst ihm endlich nach;
So werdet ihr den Thränenbach-Nicht aber seine Gruft, bedauren.