Buch 
Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
Entstehung
Seite
261
JPEG-Download
 

26l

Dreyzehnde Ode.

^o viel Länder sie durchzogen,

^o viel Städte sie besucht,

^ard euch alles recht gewogen;

^ries fast alles eure Frucht.

^E«n aus zween so edlen Gästen^ard der sichre Schluß gemacht;

^aß ihr sie, bloß euch zum besten,

^ geschickt hervor gebracht:

sie selbst in ihren LandenW nicht ihres gleichen fanden.

. ^)erlachs angenehme Sitten,

Flachs Wiß und Munterkeit,schien den Franzen und den Brittenselber eine Seltenheit.

E^hers.tiefgelehrtes Wissen,scherz gründlichen Verstand,

^t dje Schelde preisen müssen,

^ die Themse selbst erkannt,

Rhone, Po und Tybec^tten ihr Vergnügen drüber.

^8ie ein Schiss, mit kühnen Masten,entlegnes Meer durchstreicht,

^ die gewünschten Lasten,

Zweck der Fahrt, erreicht:

M 'E es da mit guten Windenin den Hafen schwimmt;freudigem Empfinden,an seiner Rückkunft nimmt:

H?"' der theuren Ladung wegendie halbe Stadt entgegen.

R z

Also