Funfzehnder Gesang.
Z6?
kein Work, das nach der Einfalt schmecket,^ ^""ern wohl sehr oft ein Schandfleck ist:
^ ^d Geist mir mehr und mehr entdecket,
^ r. du doch ganz mwergleichlich bist.
^ "3er Scherz, ein ernsthastedleö Wesen,
^ überall dein wißerfülltes Wort:
denn wohl zehnmal durchgelesen,
^3 ich erst das Blatt, und doch mit Mühe, fort.denkst du nun, bey diesen stillen Freuden?Engelskind! misgönnst du mir die Lust? ^^^Man sich, dieß Glücke zu beneiden,
?"j>ge, davon ich noch gewußt?
"ach, ob meiner zarten Liebenicht zu hart und grausam sey?
^ i) ^ doch die Neigung deiner Triebe,iv^en muntern Kiel, von diesem Zwange frey,umsonst! Du schreibst es mir im scherzen,Zwang, als eine theure Pflicht:
^ so reiß dein Bild noch aus dem Herzen,
Ai es scheint, auch das gönnt man mir nicht,du nicht die List bey diesen Ränken?dein Kiel nur erstlich seltner schreibt:schon, daß auch im Angedenken^ ^ '"'o dey dir kein Plähchen übrig bleibt.
?!ht ^ '"an die Glut von stark entbrannten FlammenH^Hi/ ^^alt auf einmal dämpfen kan;
^ sich destomehr zusammen,
?rh, ^ s'ch nur um desto schärfer an:
^ flicht "'cht das wilde Feuer hegen,
?3>>rdÜ^ die Nahrung zu entziehn;
^^>cht ^ sich von sich selbst schon legen,
^ Funken gleich in dünner Luft entfliehn.
Erwege