^ Fünfte Elegie. 44z
^e, Wittenberg! ihr Kinder der ARpheten!
^ ^eint den harten Schlag, den eure Seele fühlt ;
M euch aber bald au6 den eriiltnen Nöthen,khut der Nachwelt kund, was eure Brust durchwühlt,der Christenheit mit ungcschmückten Worten,
^ ^r ein grosser Geist den theuren Mann belebt;dem Lutherthum an allen End und Orten,Wittenbcrg an ihm der Lehrer Haupt begrabt.Unser Vater stirbt, der uns mit treuem Munde^ sichern Glaubensweg in Lehr und Leben wies,bewahrte Kraft von dem erneuten Bundestz. ^ch Work u.Werk st wohl,als hundert Schriften pries.
: Unser Meister stirbt! der falscher Schriftgelehrten^Pharisäer Stolz recht muthig wiedersprach;
Achtes Donnerkmd, das wir erstaunend hörten,stmer Gründe Blitz durch ihre Wolken brach.
: Unser Schild zerbricht! der aller Feinde Pfeilen^ seine Festigkeit die Spitzen stumpf geMcht,
.^ler Rotten Schwärm beschämt und voller Beulen,Tanz und gar besiegt, zu schnöder Flucht gebracht,endlich: Unser Trost,Schutz,Streiter,Held ».Sieger,Luthers wahrer Sohn undEalovs Bild verdirbt k>.^l das alles macht die spate Zeit nicht klüger,
^nn ihr kürzlich sagt: Der grosse Wernsdorfstirbt!verkündigts nicht bey der Philister Töchtern;es nicht zu Gath bey unsern Feinden an,
^ sich Ascaton in Häusern und Geschlechtern*^si'br Traurigkeit nicht froh bezeigen kan.
^hlt den Todesfall, und laßt ihn die nur wissen,
^ ^ lebend dieses Haupt mit treuer Brust verehrt;ihn l^od und Grab der armen Welt entrissen,
^ herbe Schreckenspost mit Thränen angehört.
' Nur